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Uetersener Nachrichten

20. Oktober 2017 | 05:51 Uhr

Handball : Sechs Siege in 19 Tagen

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Sechs Pflichtspiele in nur 19 Tagen hatte die 1. männliche A-Jugend des TuS Esingen zu absolvieren – und am Donnerstagabend gestaltete sie mit einem 31:27 beim Alt-rahlstedter MTV Hamburg II auch die letzte Etappe dieses Mammut-Programms erfolgreich. Damit haben sich die Tornescher das nun spielfreie Wochenende (in der A-Jugend-Bundesliga sind sie erst wieder am Sonnabend, 29. November beim TSV Anderten gefordert) redlich verdient.

shz.de von
erstellt am 21.Nov.2014 | 21:33 Uhr

„Es war eine sehr intensive und kräftezehrende Zeit“, sagte Claas-Peter Schütt, der die Esinger A-Jugend zusammen mit Till Krügel trainiert, über die drei „Englischen Wochen“ in Folge, „aber die Mannschaft wollte es ja, dass wir für beide Pokal-Wettbewerbe melden!“ Und wie im A-Jugend-Pokal, so stehen die TuS-Talente nun auch im Erwachsenen-Pokal, an dem sie als die offiziell „3. Männer-Mannschaft“ ihres Vereins teilnehmen, in der Runde der besten 16 Teams.

Die AMTV-Zweite, die in der Landesliga-Staffel 2 Vorletzter ist, leistete am Donnerstagabend aber erbitterte Gegenwehr und ging in den ersten acht Minuten dreimal in Führung. Hannes Haas und Thore Gier sowie Haas bei eigener Überzahl glichen aber jeweils aus. Mirko Hahn hatte zudem Pech bei einem Pfostenwurf. Auf die wiederholten Aussagen einiger AMTV-Anhänger, die Esinger würden „schlecht werfen“, gab Gier die passende Antwort, als er den Ball bei angezeigtem Zeitspiel an den linken Innenpfosten schmetterte, von wo aus er zum 3:4, der ersten Gäste-Führung, ins Netz sprang (11.). Hatte sich die körperlich starke Abwehr der Altrahlstedter formiert, taten sich die Esinger zunächst schwer, zu Torerfolgen zu kommen. Umso wichtiger waren die einfachen Tore, von denen Hennes Paulsen und Leonard Dombrowski (jeweils nach einem langen Pass) sowie Hahn nach einem Ballverlust des Gegners gleich drei in Folge zum 4:7 gelangen (14.). Das 6:9 erzielte Christoph Heinzel erneut nach einem langen Pass von TuS-Torwart Jorrit Sommer, der einige starke Paraden zeigte. Dann nahm AMTV-Trainer Steffen Lühr, der in seinem Team einen starken Halblinken hatte, seine Auszeit (21.).

Trotzdem lagen die Gäste zur Pause noch immer mit drei Toren in Führung (11:14). Auch im zweiten Durchgang wehrten sich die Hamburger weiterhin nach Kräften. Einige Schiedsrichter-Pfiffe taten laut Schütt ihr Übriges dazu, dass sich die Gäste in der Halle am Schierenberg nie richtig absetzen konnten. „Der eine oder andere Pfiff hat dafür gesorgt, dass es bis zum Ende eng blieb“, so Schütt, der nach dem 27:31-Endstand urteilte: „Wir waren die besseren Handballer und haben in der zweiten Hälfte das gegnerische Kreis-Spiel gut unterbunden, aber zu viele Chancen vergeben!“

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