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Uetersener Nachrichten

21. August 2017 | 22:01 Uhr

Benefiz-Aktion : Schwimmunterricht sichern

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Am 2. Mai findet um 20 Uhr ein großes Swing-, Rock-, und Pop-Konzert der Bundeswehr-Big-Band auf dem Drosteivorplatz statt. Der große musikalische Partyabend mit gastronomischem Rahmenprogramm ist ein Benefizkonzert zugunsten der Kinder- und Jugendarbeit in Pinneberg: Denn der Verein „Pinneberger Kinder e. V.“ hat herausgefunden, dass immer weniger Kinder des Schwimmens mächtig sind.

Und um diesem Missstand entgegenzuwirken, hat man zusammen mit dem Stadtmarketing Pinneberg e. V. unter der Schirmherrschaft von Bürgermeisterin Urte Steinberg kurzerhand das Projekt „Schwimmen lernen für alle Kinder“ ins Leben gerufen. Diesem Projekt soll der Spendenerlös voll zugute kommen. Die Künstler der Bundeswehr-Band verzichten auf ihre Gage und treten „pro bono“, also ehrenamtlich zum Wohle der Öffentlichkeit auf, um zu erreichen, dass die Spendenaktion voll durchschlägt und bei den Kindern möglichst viel von dem eingesammelten Geld ankommt. Freilich entstehen Kosten für die Unterkunft der Bandmitglieder, diese Kosten werden aber von der Stadt Pinneberg getragen. Der Eintritt ist kostenlos, allerdings muss das Publikum damit rechnen, dass rund ein Dutzend Spendensammler und Sammlerinnen während der Vorstellung und des gesamten Abends durch die Menge streifen und den Hut hinhalten, um für den Zweck des Abends möglichst viel Geld einzusammeln. Unter den Spendensammlerinnen ist auch Pinneberger Polit-Prominenz: denn Bürgermeisterin und Schirmherrin Urte Steinberg ist ebenso Teilnehmerin der Sammel-Truppe wie Bürgervorsteherin Natalina Boenigk und Stadtmanager Dirk Matthiessen.

Der „Verein Pinneberger Kinder“ möchte helfend mitwirken, wenn es um das Wohl der in Pinneberg und Umgebung lebenden Kinder geht. Die Mitglieder setzen sich dabei für finanzielle Hilfen für in Not geratene Kinder ein und organisieren und fördern darüberhinaus Veranstaltungen und Projekte, die Kindern Freude machen und die zu deren täglichen Wohlbefinden beitragen. Wem all diese Ziele auch wichtig erscheinen, der kann sich, so er dem Konzert beiwohnt, beim Vorbeikommen der Spendensammler und Spendensammlerinnen großzügig zeigen und – um es mit den Worten der Bürgervorsteherin Boenigk zu sagen – für eine „stille Spende“ sorgen. Und damit meint Boenigk, dass nicht nur das Klimpern von Münzen ein gern gehörtes Geräusch ist, sondern dass sich auch das Rascheln eines Scheines gut anhört.

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erstellt am 25.Mär.2013 | 22:24 Uhr

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