Großeinsatz der Feuerwehr : Schwerverletzte bei Gasexplosion

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Erst ein Explosionsgeräusch, dann Rauch, Flammen und Schreie. Nachbarn eines Einfamilienhauses an der Kampstraße wurden gestern Morgen Zeugen einer Tragödie. Vermutlich, weil etwas bei dem Versuch, eine eingefrorene Wasserleitung mit einem Heizgerät aufzutauen, schiefging, ist es gegen 8.20 Uhr zu einer folgenschweren Gasexplosion in dem Haus gekommen. Es sei sofort eingestürzt und dann in Flammen aufgegangen, berichten Augenzeugen.

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07. Februar 2012, 21:44 Uhr

Bei der Explosion und dem anschließenden Feuer wurden ein 18 Monate altes Kind und ein 66 Jahre alter Mann, beide Bewohner des Einfamilienhauses schwer verletzt und mussten mit dem Rettungshubschrauber in Hamburger Kliniken geflogen werden. Eine Frau und ein vierjähriges Kind erlitten leichte Verletzungen. Dem Kind geht es dem Vernehmen nach bereits besser, Lebensgefahr besteht auch bei dem Mann nicht.

Neben der Barmstedter Feuerwehr wurden auch zahlreiche Nachbarwehren alarmiert, zudem zwei Notarztfahrzeuge, fünf Krankenwagen und zwei Hubschrauber. Das Technische Hilfswerk rückte ebenfalls mit mehreren Fahrzeugen aus.

Den Einsatzkräften gelang es recht schnell, die Flammen in den Griff zu bekommen. Alleine das weiter austretende Gas machte den Feuerwehrleuten Sorgen. Aus Sicherheitsgründen wurden Anwohner im Umkreis von 200 Metern evakuiert. Sie wurden in städtische Turnhallen gebracht. Nachdem das Gas schließlich abgestellt worden war, wurde der Großalarm nach und nach aufgehoben. Die Nachbarwehren durften den Einsatzort verlassen, alleine die Barmstedter Blauröcke blieben am Einsatzort. Das Haus ist vollständig zerstört worden. Der Schaden dürft im hohen sechsstelligen Bereich liegen.

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