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Uetersener Nachrichten

19. Oktober 2017 | 22:20 Uhr

Heimstättenstraße : „Schwebende“ Eiche

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Nicht alle Tage muss ein Kran hinzugezogen werden, wenn ein Baum auf städtischem Grund gefällt werden muss. Für eine etwa 18 Meter hohe Eiche am Laufgraben an der Heimstättenstraße musste jedoch gestern dieser Aufwand betrieben werden. Die Straße wurde im Abschnitt zwischen Pastorendamm und Pfahlweg von 7 bis etwa 16 Uhr für den Straßenverkehr gesperrt, um dem Kran „Aktionsfreiheit“ zu gewähren und ein Zerkleinern der Baumbestandteile gleich vor Ort zu ermöglichen.

shz.de von
erstellt am 18.Feb.2014 | 21:25 Uhr

Die direkt am Laufgrabenufer stehende Eiche hatte ihre Standfestigkeit verloren, da das Wurzelwerk sich nur einseitig ausbreiten konnte. Es waren Bodenrisse am Grabenufer festgestellt und die Entscheidung zum Fällen getroffen worden. Doch da sich in direkter Nachbarschaft Wohnbebauung befindet, musste das Abtragen der Baumkrone und des Stammes konzentriert Stück für Stück und mithilfe eines Kranes erfolgen. Denn es war kein Platz vorhanden, um die Baumbestandteile fachgerecht „fallen“ zu lassen. Fachagrarwirt für Baumpflege und Baumsanierung Dennis Knop aus Holm, Inhaber des gleichnamigen Unternehmens und ausgebildet in Seilklettertechnik, bereitete hoch oben den schrittweisen Abtrag der Baumkrone und das jeweilige Einhängen der meterlangen Äste an die Kranwinde vor. Hin und wieder beobachteten Anlieger das Schauspiel, hoch über der Heimstättenstraße riesige Baumteile schweben zu sehen. Mittels Kran der Firma Kühl wurden die Äste und Stammteile auf dem abgesperrten Bereich der Heimstättenstraße abgelegt. Dort wurde das Holz gleich von Bauhofmitarbeitern zersägt beziehungsweise kleinere Teile geshreddert. Das Holz wird die Stadt nun an die „Baum-Nachbarn“ verkaufen. So wie auch in anderen Fällen, wenn städtische Bäume abgeholzt werden. Interessenten haben sich bereits gemeldet. Geblieben ist von der Stadt-Eiche nur der Stubben mit Wurzeln. „Die Wurzeln halten die Grabenkante“, so Rainer Lutz vom Umweltamt.

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