Diakoniestation : Schwache im Fokus

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Maren Freundt feierte kürzlich ihr Dienstjubiläum. Die Leiterin der Diakoniestation Uetersen im Verein für Gemeindepflege wurde vor 30 Jahren von Pastor Helmut Dieterich eingestellt, der 1985 Vorsitzender des Vereins war. Damals, wurde im Rahmen einer Feierstunde im Jochen-Klepper-Haus erinnert, wurden die Schwestern über kirchliche Zuschüsse finanziert. Schon immer zählt die häusliche Krankenpflege zu den Kernaufgaben der Station, die derzeit noch im Jochen-Klepper-Haus beheimatet ist, jedoch schon bald am Tornescher Weg eigene Räume beziehen möchte. Derzeit wird dort gebaut.

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07. Juli 2015, 20:43 Uhr

Udo Tesch, heute Vorsitzender des 117 Jahre alten Vereins, gratulierte der Jubilarin für ihre 30-jährige Tätigkeit. Tesch, seit 48 Jahren im Vorstand, begrüßte alle Anwesenden, die sich im Jochen-Klepper-Haus versammelt hatten. Darunter auch Bürgermeisterin Andrea Hansen sowie Bürgermeister und Vertreter aus den Gemeinden des Einzugsbereichs der Diakoniestation. Der Heidgrabener Bürgermeister erinnerte an die Geschichte des Trägervereins und die schwierigen Zeiten für die Pflegekräfte, die in der ersten Zeit alle Wege zu Fuß bewältigen mussten. 1958 sei das erste Moped erworben worden, 1960 ein Renault 4. Heute, so Tesch, gibt es 17 Fahrzeuge, die täglich von 58 Mitarbeiterinnen bewegt werden. „Wir freuen uns, dass Sie es so lange bei uns ausgehalten haben und auf weitere gemeinsame Jahre“, formulierte Tesch.

Die Laudatio auf die Jubilarin war Pastor Dieterich vorbehalten, zudem sprachen die Bürgermeisterin, Inge Carstens, eine langjährige Freundin der Diakonie, die unter anderem die Arbeit der Schwestern würdigte, Pastor Christian Hild und Pastorin Kirsten Ruwoldt. Ein Überraschungsständchen erhielt Maren Freundt vom Mitarbeiterchor.

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