Schul- und Kulturausschuss : Schulmensa: Wohin mit dem Defizit?

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Heute Abend geht es spannend zu im Rathaus der Rosenstadt - leider weitestgehend hinter verschlossenen Türen. Damit sich die interessierte Öffentlichkeit dennoch nicht ausgesperrt fühlen muss, haben die Uetersener Nachrichten recherchiert und sind fündig geworden. Zum einen geht es von 19 Uhr an um das Thema „Cafeteria“ an der Seminarstraße. Diese Cafeteria sollte, wie bereits berichtet, in einen Klassenraum umgewandelt werden. Das stieß auf Proteste der Rosenstadtschule. So soll jetzt darüber nachgedacht werden, einen anderen Sonderraum in einen Klassenraum umzuwandeln. Nach unbestätigten UeNa-Informationen handelt es sich dabei um einen Leseraum. Näheres dazu wird sicherlich während der öffentlichen Schulbegehung am Sonnabend, 29. Oktober, zu erfahren sein. Wer bei dieser „Ochsentour“ dabei sein möchte, finde sich um 9 Uhr an der Birkenalleeschule ein, dort geht’s los.

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24. Oktober 2011, 20:36 Uhr

Weiteres Thema heute Abend, und wohl noch spannender, ist die Schulmensa an der Bleekerstraße. Wieder einmal! Doch diesmal soll es ums Geld gehen. Um viel Geld. Wie wir bereits berichtet hatten, ist der Mensabetrieb nach wie vor nicht kostendeckend. Die Rede ist von einem inzwischen aufgelaufenen 50000 Euro Defizit - das muss die Fisole GmbH tragen und Martina Goetz, Geschäftsführerin der Betreibergesellschaft, verantworten. Doch kann sie das weiterhin? Offensichtlich hat die Pinnebergerin nun die Reißleine gezogen, will die Stadt verpflichten, zukünftiges Defizit zu übernehmen – jährlich geschätzte 15000 Euro. Nun hat die Stadt genug Finanzprobleme, 15000 weitere Euro - inwieweit sprengt das die Haushaltskassen? Auch darüber dürfte heute Abend gerungen werden. Sollte man das Defizit (für eine gewisse Zeit) akzeptieren oder sich eine neue Betreiberin suchen? Schließlich handelt es sich bei der Fisole um einen Wirtschaftsbetrieb, der auch mit dem Risiko des Scheiterns leben muss. Ob es schon heute Abend gelingt, den Knoten zu zerschlagen, oder noch länger von den Fraktionen beraten werden muss, bleibt abzuwarten. Wir berichten weiter.

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