zur Navigation springen
Uetersener Nachrichten

24. November 2017 | 08:05 Uhr

Schulhof-Drainage bleibt im Fokus

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Entwässerung Bildungspolitiker holen noch Informationen ein und geben Thema an Arbeitsgruppe Schulanbau weiter

shz.de von
erstellt am 06.Okt.2017 | 12:56 Uhr

Dass sich bei starkem Regen der Schulhof der Grundschule in eine Riesenpfütze verwandelt, hat mit der nicht ausreichenden Abführung des Niederschlagswassers zu tun. Die Problematik ist den Politikern der Gemeinde, die Schulträger ist, bewusst. Sie hatten daher das Amt Geest und Marsch Südholstein um Einholung eines Angebots für eine Erneuerung der Regenwasserableitung gebeten.

Aus der zur Sitzung des Ausschusses für Kultur und Bildungswesen vom Amt von einem Rellinger Ingenieur-Büro eingeholten Kostenschätzung und Zusammenstellung notwendiger Arbeiten wurden die Politiker allerdings nicht schlau. Denn das Angebot ist mit „Entwässerung Gemeindezentrum“ überschrieben. Auch vor dem Gemeindezentrum staut sich bei Regen das Wasser, doch den Politikern im Bildungsausschuss geht es um die Entwässerung des Schulhofs.

Ob in den im Angebot angeführten Arbeiten und Kosten in Höhe von fast 200  000 Euro die Entwässerung des Schulhofs enthalten ist oder damit allein die Entwässerung am Gemeindezentrum gemeint war, erschloss sich i den Politikern nicht. Zumal das Amt darauf hingewiesen hatte, dass aufgrund fehlender Bestandsunterlagen über die Verrohrung und Abführung des Regenwassers von dem Ingenieurbüro nur ein vorläufiges Konzept erstellt werden könne. Um eine genaue Planung und Kostenermittlung zu erhalten, müsste der Altbestand der Rohrleitungen mit einer Kamera gefilmt werden. Dann könnte , festgestellt werden, wo welche Leitungen zusammengefasst und welche Leitungen stillgelegt werden sollten.

„Wir müssen überlegen, ob es Sinn macht, mit der Drainage zu warten, bis ein Konzept für den Schulanbau steht oder ob wir die Erneuerung der Niederschlagswasserabführung für Schulhof und Gemeindezentrum in einem Gang erledigen“, gab SPD-Politikerin Andrea Becker (Foto), Vorsitzende des Ausschusses für Kultur und Bildungswesen, zu bedenken.

Die Bildungspolitiker kamen überein, dass die Arbeitsgruppe „An- und Ausbau Grundschule Heidgraben“ das Thema Entwässerung des Schulhofes mit auf der Agenda haben sollte. Als Mitglieder der Arbeitsgruppe, in der Vorschläge zur Beseitigung der Raumnot an der Schule zusammengetragen werden sollen, wurden Andrea Becker, Bürgermeister Ernst-Heinrich Jürgensen (SPD), Egbert Hagen (CDU), Schulleiterin Ingeborg Liebich, Esther Ende vom Personalrat und Offenen Ganztag, Petra Westerbeck vom Offenen Ganztag und der Mensa sowie die im Amt Geest und Marsch Südholstein für Neu- und Anbauten öffentlicher Gebäude zuständige Mitarbeiterin Karin von Wolffersdorf bestimmt.

Auch wenn in diesem Schuljahr durch die Verlegung der Mensa in den MarktTreff der ehemalige Mensa-Raum wieder als Klassenraum zur Verfügung steht, bleibt die Raumnot an der Schule bestehen. Denn in den Folgejahren werden alle Klassenstufen zweizügig vorhanden sein.

„Für das Schuljahr 2018/2019 haben wir schon jetzt 32 Heidgrabener Kinder, die eingeschult werden und acht Anfragen für Kinder von außerhalb. Es verlässt aber nur eine vierte Klasse die Schule. Wir werden im kommenden Schuljahr wohl 152 Kinder an der Schule haben. So viel wie noch nie“, gab Schulsozialpädagogin Katrin Neu (Foto) an die Politiker prognostizierte Schülerzahlen weiter. In diesem Schuljahr besuchen 146 Kinder die Heidgrabener Grundschule. Eingeschult wurden 47 Mädchen und Jungen in zwei ersten Klassen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen