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Uetersener Nachrichten

14. Dezember 2017 | 18:22 Uhr

Mensa : Schulen sollen Schüler schicken

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Dussmann ist da. Der Caterer hat gestern, pünktlich zum vereinbarten Zeitpunkt, die Regie in der Mensa an der Bleekerstraße übernommen.

shz.de von
erstellt am 01.Feb.2012 | 21:16 Uhr

Und gleich strömten mehr als 100 Rosenstadtschüler in das Gebäude, neugierig, was sie dort erwartete. So einiges hatten sie bereits gehört über den Nachfolger der „Fisole“. Es soll besonders gut schmecken. Und man kann so viel nehmen, wie man möchte - „all you can eat“ eben!

Die Fünft- und Sechstklässler verteilten sich sogleich an den Tischen im großen Saal. Diese waren nicht mehr so streng angeordnet, wie noch bei der „Fisole“. Locker, luftig und schülergerecht soll es zugehen bei Dussmann in Uetersen. Der hintere Bereich soll den älteren Schülern zur Verfügung stehen. Dort befindet sich auch die Lounge. Gestern kamen zunächst erst einmal die Kleinen. Und sie fühlten sich nicht nur schnell heimisch, sondern stellten fest: Es schmeckt! Für subventionierte drei Euro gab es ein Mittagsmenü mit Nachschlaggarantie. Salate vom Buffet und Pizza gab es, so lange es der Appetit verlangte. Dussmann ist einfach lecker, befand auch Calvin Plambeck aus Tornesch aus der Klasse 6c der Rosenstadtschule. Insbesondere das Fleisch schmecke richtig gut. Wobei gleich gesagt werden muss, dass bei Dussmann natürlich auch Vegetarier auf ihre Kosten kommen. Vonseiten des Caterers ist man sehr optimistisch, dass das neue Konzept aufgeht. Marcus Henkel vom Gebäudemanagement Dussmann Service „Hanse“ weiß, dass dafür eines notwendig ist,s dass alle Barrieren fallen. Sowohl in den Köpfen als auch in der Wirklichkeit. So sei Dussmann bereits seitens der Stadt zugesichert worden, dass der hohe Zaun, der die Mensa bislang von der Rosenstadtschule trennt, beseitigt wird, dass dort mehrere Durchgänge eine direkte Verbindung entstehen lassen. Motto: die Mensa ist Teil der Schule. Beim Gymnasium geht das leider nicht so leicht. Dafür müsste der Cecilie-Bleeker-Park in eine bloße Rasenfläche umgewandelt werden. Undenkbar und daher auch gar kein Thema. Vielmehr werden die Mitarbeiter von Dussmann am 11. Februar am Tag der offenen Tür der Ludwig-Meyn-Schule teilnehmen, der sich an Viertklässler und deren Eltern richtet.

Schon jetzt sei Eltern, die ihren Kindern kein Bargeld mitgeben wollen, gesagt, dass sie bei Dussmann auch auf ein Chipsystem zurückgreifen können. Gekauft werden können diese im Sekretariat der Rosenstadtschule und in der Cafeteria des Gymnasiums. Der Dussmann-Chip berechtigt zum einmaligen Besuch der Mensa. Er kostet daher auch drei Euro. Dussmann bleibt vorerst für zwei Monate in Uetersen. Parallel dazu wird ausgeschrieben. Dussmann wird sich bewerben. Gut möglich ist es, dass es eine Partnerschaft von Dauer wird. Wesentliches können dafür die Schulen tun: Ausreichend Schüler schicken. Seite 9.

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