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Informationsabend : Schule: Die Eltern haben die freie Wahl

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Das Interesse der Eltern an Informationen zum Thema „Angebote weiterführender Schulen“ ist gewaltig. Zuletzt wurde das im Ludwig-Meyn-Gymnasium deutlich. Die Schulleitung hatte Eltern von Viertklässlern eingeladen, sich über das Wesen eines G8-Gymnasiums, das Anforderungsprofil sowie die Fächer- und AG-Angebote informieren zu lassen.

240 Stühle waren zunächst in der Aula aufgestellt worden, der Wissensdurst der Erziehungsberechtigten aber war so gewaltig, dass noch „angebaut werden musste. Schließlich gab es nur noch Stehplätze.

Hans-Jürgen Brede, der Koordinator der Unterstufe, und Schulleiter Alexej Stroh, sagten, dass die freie Schulwahl bislang nicht zu einer verstärkten Fluktuation in Richtung Gemeinschaftsschule (Schrägversetzung) geführt habe.

Auch die Achtstufigkeit habe seinen Schrecken verloren. Beide Referenten führten diesbezüglich verschiedene Gründe an. Dennoch sei es gut, sich an der Empfehlung der Grundschule zu orientieren. Man sei gerne dazu bereit, im Zweifel Hilfestellung zu geben. Viele Fragen könnten aber auch während des Tages der offenen Tür am kommenden Sonnabend in der Zeit von 9 bis 12 Uhr beantwortet werden.

Anwesende Eltern konnten sich „Gutscheine“ für den Besuch einer Schnupper-Unterrichtsstunde besorgen.

Beim heutigen zweigliedrigen Schulsystem ab der Sekundarstufe eins vermittele das Gymnasium nach Begabung und Leistung geeigneten Schülern eine Allgemeinbildung, die den Anforderungen für die Aufnahme eines Hochschulstudiums oder einer gleichwertigen Ausbildung entspreche, wurde formuliert. Zwar könnten auch auf dem Gymnasium der Erste und der Mittlere Schulabschluss erreicht werden, nur sei das nicht das eigentliche Ziel. Brede und Stroh teilten den Eltern mit, dass es am LMG für die fünften Klassen einen langen Tag gebe, der mit einer verbindlichen Mittagspause von etwa einer Zeitstunde verknüpft sei. Weiter wurden die einzelnen Fächer (19) vorgestellt, die an der Schule unterrichtet würden. Stark ausgeprägt ist am LMG der musische Bereich, sogar das Instrumentenspiel ist dort erlernbar (Streicher und Bläser).

Die Eltern wollten wissen, inwieweit vorhandene Klassengemeinschaften beibehalten werden könnten. Brede sagte, dass die Schule versuchen werde, den Wünschen zu entsprechen, immer klappe das aber nicht.

Der Grundsatz der Durchlässigkeit während der Orientierungsstufe (Klassen fünf und sechs) ist nur noch bedingt gegeben. Denn in der sechsten Klassenstufe wird am Gymnasium die zweite Fremdsprache eingeführt. Daher wurde seitens der Vortragenden empfohlen, eine Schrägversetzung von der Gemeinschaftsschule zum Gymnasium im Bedarfsfalle in Klassenstufe fünf zu vollziehen.

Weitere Erläuterungen betrafen das Inklusionsmodell am Gymnasium (Integration von Schülern mit Förderbedarf „geistige Entwicklung“), das fortgesetzt werden soll, die Verlässlichkeit, die man gewährleisten wolle, die Möglichkeit, eigenständig Lerndefiziten zu begegnen (Lernlabor) und die Hausaufgabenhilfe. Informiert wurden die Eltern auch über das segensreiche Wesen der beiden Fördervereine am LMG.

Schließlich erfuhren die Anwesenden, dass sie ihre Kinder vom 22. Februar bis zum 3. März anmelden könnten. Die Einschulung erfolge diesmal am 7. September von 9 Uhr an in der Sporthalle der Schule.

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erstellt am 16.Feb.2016 | 20:40 Uhr

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