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Uetersener Nachrichten

18. Oktober 2017 | 06:48 Uhr

Fußball : Schümann und Martin im Duett

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die sagenhafte Tor-Serie von Philippe Schümann hat Bestand: Am Sonntag stand der 24-Jährige zum erst dritten Mal in dieser Saison in einem Pflichtspiel in der Start-Elf der 1. Herren des Heidgrabener SV ‒ und erzielte zum dritten Mal vier Tore. Nach dem TSV Sparrieshoop (im Oddset-Pokal) sowie dem FC Union Tornesch II war nun der TuS Germania Schnelsen II das „Opfer“ von Schümann, der zusammen mit Alexander Martin brillierte und die Heidgrabener zum 7:1-Sieg führte.

shz.de von
erstellt am 07.Sep.2015 | 21:24 Uhr

„Das war der Lohn für eine sehr gute Trainingswoche“, frohlockte Ove Hinrichsen. Zwar fiel das Ergebnis nach dem Geschmack des HSV-Trainers „um ein bis zwei Tore zu hoch aus“, er stellte aber auch fest: „Das war genau die richtige Reaktion nach unserer ersten Saison-Niederlage in Quickborn!“ Die Heidgrabener spielten von Beginn an couragiert nach vorne, was nach einer halben Stunde auch mit dem Führungstor belohnt wurde: Schümann setzte energisch nach, bekam einen zweiten Ball und flankte von rechts in die Mitte, wo Martin unter Bedrängnis gegen die Laufrichtung des Gäste-Torhüters zum 1:0 einköpfte.

Acht Minuten später gelang den Hausherren im dritten Anlauf ihr zweites Tor: Nach einem abgeprallten Schümann-Schuss traf Tjorben Fülscher die Latte, ehe Martin den Ball an die Unterkante der Latte setzte, von wo aus er zum 2:0-Pausenstand hinter die Torlinie sprang. „Auch in den zweiten Durchgang sind wir gut gestartet“, berichtete Hinrichsen. Schümann traf von halblinks aus freistehend nur den rechten Innenpfosten, von wo aus der Ball parallel zur Torlinie entlang rollte (47.). Vier Minuten später profitierte Schümann dann davon, dass sich nach Martins langem Diagonalpass und Julian Hansens Rechtsflanke zwei Gäste-Verteidiger gegenseitig über den Haufen liefen, und erhöhte mithilfe der Latten-Unterkante auf 3:0.

Nach dem Schnelsener 3:1 (56.) vermisste Hinrichsen bei seiner Elf eine Viertelstunde lang die nötige Aggressivität: „Da war Germania aggressiver und dem 3:2 näher als wir dem vierten Tor!“ Schümann zeigte zudem „menschliche Züge“, als er zweimal freistehend scheiterte (70., 71.). Dann verwandelte Schümann aber nach einem Foul an Dennis Malysz den fälligen Freistoß direkt ins lange Eck, wobei die Abwehrmauer der Germanen nicht optimal stand (4:1/63.).

Damit war die Gegenwehr der Hamburger endgültig gebrochen. Schümann nach Vorarbeit von Martin (81.), Malysz nach Schümanns perfektem Querpass (82.) sowie erneut Schümann, der nach Mark Zipps Lupfer über die Gäste-Abwehr freie Bahn hatte (90.), schossen noch einen klaren 7:1-Kantersieg heraus. „In der Schlussphase haben wir jeden Fehler des Gegners eiskalt ausgenutzt“, lobte Hinrichsen.

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