Fußball : Schümann schnürt 2. Fünferpack

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Wenn schon, dann auch richtig, dachten sich die 1. Herren des Heidgrabener SV wohl: Als sie am siebten Spieltag der Kreisliga 7 endlich ihren zweiten Saisonsieg einfuhren, fiel dieser mit 5:1 gegen den diesjährigen Mitaufsteiger Blau-Weiß 96 Schenefeld II genau so deutlich aus wie der zuvor einzige Sieg – und wie beim Mitte August errungenen 5:1-Erfolg gegen Kickers Halstenbek, so erzielte Philippe Schümann auch gegen die 96-Reserve alle fünf Heidgrabener Treffer. „Natürlich hat er als Vollstrecker überragende Qualitäten“, so HSV-Coach Ove Schümann, der aber seine ganze Mannschaft „für ihre beste Saisonleistung“ lobte und den besten Spieler in Kapitän Fabian Doell sah: „Er hat die ganze Defensive zusammengehalten!“

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12. September 2011, 20:44 Uhr

Schon in der vierten Minute lag das 1:0 in der Luft, doch zwei Schüsse von Schümann und einen Versuch von Erkan Karakas konnten die Gäste auf der Torlinie klären. Nachdem Schümann freistehend gescheitert war (18.) und Jan Hansen einen Fernschuss an den Pfosten gesetzt hatte (20.), gelang Schümann in der 26. Minute endlich das erlösende 1:0. Nach zwei weiteren vergebenen Chancen (alleine auf den Gäste-Keeper zulaufend, scheiterte er jeweils) konnte Schümann in der 43. Minute auf 2:0 erhöhen. In der 44. Minute sprang ein Schlenzer, den Tim Siebels über den zu weit vor seinem Tor stehenden 96-Keeper hinweg gehoben hatte, vom Innenpfosten zurück ins Feld. „Schade, ein 3:0 hätte uns mehr Sicherheit gegeben“, so Hinrichsen, der betonte: „Ein 3:0 oder 4:0 zur Pause wäre absolut verdient gewesen!“

Die Überlegenheit der Hausherren war umso bemerkenswerter, da in der 96-Reserve fünf Spieler, die eigentlich dem Schenefelder Landesliga-Team angehören, mitwirkten. „Weil so viele Liga-Akteure mitspielten, war unser Gegner nicht eingespielt – deshalb hatte ich meiner Mannschaft gesagt, dass sie gleich aggressiv in die Zweikämpfe gehen soll, was sie auch hervorragend umgesetzt hat“, so Hinrichsen. In der 62. Minute kam Blau-Weiß allerdings zum Anschlusstreffer und drängte danach auf den Ausgleich. „Da hat unser Torwart Pascal Fritz zweimal sehr gut gehalten“, lobte Hinrichsen. Und als Schümann in der 68. Minute auf 3:1 erhöhte, war dies der Heidgrabener Nervenberuhigung dienlich. „Es war wichtig, dass wir den Zwei-Tore-Abstand so schnell wieder hergestellt haben“, atmete Hinrichsen durch.

Mit zwei weiteren Toren machte Schümann den Sack endgültig zu (74., 84.). Nachdem sein Team die Abstiegszone verlassen hatte und auf den 13. Rang geklettert war, befand Hinrichsen: „Endlich einmal haben wir es geschafft, kompakt zu stehen und die guten Trainingsleistungen auch in einem Spiel zu bestätigen!“

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