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Uetersener Nachrichten

22. August 2017 | 06:14 Uhr

Fußball : Schümann entscheidet

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Gleich zweimal in Folge konnte ein Kreisliga-Spiel im Deichstadion zuletzt nicht pünktlich beginnen, weil der Schiedsrichter nicht kam ‒ an diesem Sonntag war Referee Patrick Meins aber pünktlich vor Ort. Zwei andere Entwicklungen setzten sich dagegen fort: Die 1. Herren des Heidgrabener SV gewannen nach dem spektakulären 7:6 gegen Moorrege nun mit 2:1 auch das nächste Derby knapp und übernahmen damit nach vierwöchiger Abstinenz auch wieder die Tabellenführung in der Kreisliga 8, während die 1. Männer des Hetlinger MTV damit ihre bereits dritte Niederlage in Folge kassierten.

„Das war sehr unglücklich“, klagte HMTV-Trainer Jonas Hübner, der feststellte: „Wir haben alles in den Griff bekommen, nur Philippe Schümann nicht!“ Bevor der HSV-Torjäger das Topspiel mit zwei Treffern entschied, sahen die Zuschauer eine chancenarme und spielerisch nicht hochklassige, dafür aber sehr schnelle und intensive Partie. „Wir sind nicht so in das Kombinationsspiel gekommen, wie ich es mir eigentlich gewünscht hätte“, sagte HSV-Trainer Ove Hinrichsen.

Die erste Halbzeit verlief laut Hübner „absolut ausgeglichen“ und endete torlos. Kurz nach dem Seitenwechsel gingen die Hausherren in Führung. Zunächst spielte HMTV-Stürmer Alexander Bandholt einen Fehlpass; doch die Hetlinger schalteten blitzschnell auf Gegenpressing um und erzwangen damit wiederum einen Fehlpass der Gäste. Bandholt erkannte die Situation und passte exakt in die Schnittstelle der sich in der Vorwärtsbewegung befindenden Heidgrabener Abwehr, so dass Moritz Bär freie Bahn hatte und gegen den herausstürzenden HSV-Keeper Krystof Barth zum 1:0 einschob (49.).

Danach hatten die Hetlinger eigentlich Oberwasser und ließen nicht viel zu, doch durch eine Standardsituation glichen die Heidgrabener aus. Sehr zum Ärger von Hübner ließ sich seine Abwehr dabei wieder einmal von einem Einwurf übertölpeln: Der von Jesse Jacobsen bis in den Strafraum geschleuderte Ball erreichte zunächst HSV-Stürmer Maik Siebels; dann klärte der Hetlinger Jesse Plüschau die Kugel direkt vor die Füße von Schümann, der aus 16 Metern flach links zum 1:1 einschoss (60.). Kurz darauf hatte Schümann zwei weitere Chancen, bei denen er aber jeweils über die Latte zielte (65., 68.).

In der 82. Minute suchten die Gäste mit einem langen Pass erneut Schümann, der im Zweikampf Julian Moldenhauer geschickt und nach HMTV-Ansicht am Rande des Erlaubten wegdrückte. Fabian Ecke konnte dann nicht mehr verhindern, dass Schümann von links aus zum 1:2 ins kurze Eck einschoss. Dies war der Endstand, weil Barth einen Kopfball von Adnan Kubat stark parierte und Kamil Ludwicki sowie Bandholt ihre Querpässe nicht genau genug spielten.

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erstellt am 28.Sep.2015 | 21:21 Uhr

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