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„Kreistag“ : Schüler würden Ingbert Liebing wählen

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Mit der Vorstellung, dass CDU-Vorsitzender Ingbert Liebing der nächste Ministerpräsident von Schleswig-Holstein wird, hätten die Schüler der Klasse 10b der Gemeinschaftsschule Moorrege kein Problem. Ihre Wirtschaft- und Politiklehrerin Barbara Zestermann verriet: „Wenn morgen die Wahl wäre, würden 15 der 23 Schüler Sie wählen. Drei stimmten dagegen und fünf enthielten sich der Stimme.“ Die Sympathie war gegenseitig. Liebing bescheinigte den Jugendlichen: „Sie waren sehr interessiert und gut vorbereitet.“

Der Besuch an der Schule war eine Station des Bundestagsabgeordneten und kommunalpolitischen Sprechers der CDU-Fraktion, der angekündigt hat, bei der Landtagswahl 2017 gegen Ministerpräsident Torsten Albig anzutreten. Aktuell ist er deshalb viel in den Kreisen des Landes unterwegs. Sein jüngster „Kreistag“ führte den Christdemokraten auch nach Moorrege. Nach einer Bürgermeisterrunde im Amt Moorrege und dem Schulbesuch kamen der angereiste Gast und sein Kollege und CDU-Kreisvorsitzende Dr. Ole Schröder auf Einladung von Bürgermeister Karl-Heinz Weinberg und dem CDU-Ortsverband im Restaurant „Grando Sukredo“ zusammen, um ein Resümee zu ziehen.

Liebing, der verriet dass er Orientalistik studiert hat und dies in Form einer kurzen arabischen Begrüßung unter Beweis stellte, forderte vom Land, das vom Bund für die Flüchtlingshilfe angewiesene Geld schneller an die Kommunen weiterzuleiten. „Denn in den Städten und Kommunen entscheidet sich, ob die Integration gelingt.“ Er kündigte die Einführung einer sogenannten Ankunftskarte an, auf die Bundes-, Landes- und Kreisbehörden zugreifen könnten und durch deren Einführung, sich die Politik eine Beschleunigung des Asylverfahrens verspricht. Denn eins sei klar: „Täglich 10000 weitere Bewerber - das geht auf Dauer nicht.“

Diejenigen die aus Kriegsgebieten stammten, sollten integriert werden und möglich vom Tag der Antragstellung an Deutsch lernen. Die anderen müssten gehen.

Schulleiterin Frers nutzte die Gelegenheit, Wünsche zu äußern. Ihr größter Wunsch: Hände weg von Schulreformen.

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erstellt am 18.Nov.2015 | 18:46 Uhr

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