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Uetersener Nachrichten

17. Oktober 2017 | 22:46 Uhr

Austausch : Schröder trifft jungen Verein

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Ole Schröder, Bundestagsabgeordneter für die Kreis Pinneberger CDU und parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister des Innern, wollte es genau wissen und lud deshalb die Vorstandsmitglieder des erst im vergangenen Oktober gegründeten Vereins „Brücken der Kulturen“ in die Geschäftsstelle der Pinneberger CDU ein. Der Verein, gegründet von jungen Leuten mit eigenen Migrationshintergrund, will vor allem eines: Die Integration von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen durch einen regen Meinungs- und Kulturaustausch zu fördern und zu festigen.

shz.de von
erstellt am 06.Mär.2013 | 18:49 Uhr

Für Baris Karabacak, den Vorstandsvorsitzenden und Gründer des Vereins, ist das Verstehen der deutschen Sprache Schlüssel zu einer guten und fruchtbaren Integration. Karabacak, dessen Familie aus der Türkei stammt, ist in Pinneberg aufgewachsen und in beiden Sprachen zu Hause. Er weiß, dass erst eine ausreichende sprachliche Kompetenz eine aktive Teilhabe am gesellschaftlichen Leben überhaupt möglich macht. Für Ole Schröder ist vor allem die Möglichkeit reizvoll, dass vor allem auch aus vielen unterschiedlichen Kulturen in Deutschland etwas Neues entsteht. „Wenn es um Integration in Deutschland geht, dann geht es aber auch darum, dass sich innerhalb der unterschiedlichen Kulturen, die wir hier antreffen, auch ein gegenseitiges Verständnis entwickelt“, sagte Schröder.

Der sieben Gründungsmitglieder umfassende Verein hat mittlerweile 27 Mitglieder. Es werden Sprachkurse angeboten, nach deren Teilnahme ein Zertifikat erstellt wird. Die Kurse werden von Fach-Dozenten geleitet, die Räumlichkeiten stellt die Volkshochschule zur Verfügung. Daneben hat der Verein EDV-Kurse im Programm, wo von Karabacak, der selbst im Personalwesen tätig ist, Bewerbungsmanagement und Coaching für die Ausbildungssuche durchgeführt wird.

Ein weiterer großer Bereich sind die angeboteten Tanzkurse. Die stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Vereins, Hatice Deniz, selbst professionelle Tänzerin, leitet die Kurse und sieht in diesem Rahmen eine besonders gute Chance, die Kulturen zu vereinen. All das gibt es bereits für einen Jahresbeitrag von 30 Euro. Dennoch ist der kleine Verein auch auf Spenden und vor allem auf die ehrenamtliche Arbeit angewiesen. Wer sich engagieren möchte, kann sich vorab auf der Webseite des Vereins informieren

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