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Uetersener Nachrichten

18. Oktober 2017 | 05:00 Uhr

Parteitag : Schröder bleibt Vorsitzender

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Parteitage gehören ja nicht zu jenen Veranstaltungen, auf denen hart gestritten wird. Vielmehr sonnt man sich in dem, was man so erreicht hat, in den letzten Monaten, teilt ein wenig Prügel aus an den politischen Gegner, verabschiedet Mitglieder und wählt neue hinzu. Auch der Parteitag der CDU im Kreis Pinneberg machte da am vergangenen Freitag keine Ausnahme. Durch das Programm führte im Wesentlichen der Vorsitzende der Pinneberger CDU, der Bundestagsabgeordnete Ole Schröder. Das Jahr 2013 war für die Christdemokraten ein enorm erfolgreiches, so Schröder gleich zu Beginn seiner Rede.

shz.de von
erstellt am 01.Dez.2013 | 22:26 Uhr

Danach ging er zunächst auf die vergangene Kommunalwahl ein, bei der die CDU im Vergleich zur Wahl von 2008 leicht zulegen konnte. Für Ole Schröder war die letzte Kommunalwahl aber vor allem deshalb so erfreulich, weil er es schaffte, den von ihm immer schon gewünschten „Hattrick“ zu erreichen, nämlich ein Direktmandat für den Deutschen Bundestag zum dritten Mal in Folge. Zwar gewann die CDU bei der letzten Kommunalwahl Stimmen hinzu, allerdings weitaus weniger als die SPD. Die der FDP verlorengegangenen Wähler sind mehrheitlich also wohl eher zur SPD abgewandert. Das thematisierte Schröder verständlicherweise nicht. Er wies vielmehr darauf hin, dass im Kreis 16 Direktmandate gewonnen wurden und nannte die CDU die „gestalterische Kraft im Kreis“. Lob gab es von Schröder für die Junge Union von der eine „großartige Unterstützung“ ausgegangen sei und speziell an die Adresse ihrer Vorsitzenden, der 20-jährigen Birte Glißmann. Große Zufriedenheit natürlich auch über die Koalitionsgespräche in Berlin. Das bisherige Ergebnis jener Gespräche spiegelten das Ergebnis der Wahl gut wider, so Schröder. „Wir haben unsere ganz wesentlichen Wahlkampfforderungen im Koalitionsvertrag umgesetzt“, sagte er. Auch das Thema Mindestlohn sprach Schröder an: „Ich hoffe, dass der Mindestlohn hier im Kreis Pinneberg keine großen Schäden anrichtet.

Ebenfalls auf der Tagesordnung stand die Wahl des Kreisvorsitzenden. Wenig überraschend wurde Ole Schröder, der als einziger Kandidat antrat, mit überwältigender Mehrheit wiedergewählt: 122 Ja-Stimmen standen nur drei Nein-Stimmen und einer Enthaltung gegenüber. Der frühere Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages und Geschäftsführer des Elmshorner Haferflockenherstellers „Peter Kölln KGaA“, Professor Hans-Heinrich Driftmann kam auch zu Wort. Auch er bewertete den Koalitionsvertrag positiv für die CDU und stufte ihn als gute Grundlage für eine erfolgreiche Legislaturperiode ein.

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