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Handball : „Schritt in die richtige Richtung“

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Erstmals seit langer Zeit konnte Dennis Lißner am Sonntagabend wieder die Namen von 14 Akteuren auf dem Spielberichtsbogen eintragen. Mussten die 2. Männer des TuS Esingen in ihren vorherigen Partien oftmals mit einem knappen Kader auskommen, hatten sie nun im Hamburg-Liga-Spiel beim SC Alstertal Langenhorn wieder einige personelle Alternativen ‒ der Unterstützung von Jonathan Karow und Tim Reichert, die eigentlich zum Kader der 1. Männer gehören, sei Dank.

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erstellt am 23.Nov.2015 | 20:27 Uhr

„Wir haben sehr, sehr gut angefangen“, berichtete Dennis Lißner. So glänzte die TuS-Zweite in der Halle Lüttkoppel, in der die 1. Esinger Männer in den vergangenen vier Spielzeiten jeweils verloren hatten, mit einer sehr stabilen Abwehr. „Wir haben wirklich gut im Verbund zusammengearbeitet“, lobte Dennis Lißner. Auch das schnelle Gegenstoßspiel, mit dem das SCALA-Team schon seit Jahren speziell in der heimischen Halle immer wieder zu Torerfolgen kommt, konnten die Tornescher gut unterbinden. Alles lief im TuS-Spiel allerdings noch nicht rund: „Wie schon in den letzten Partien“, so registrierte Dennis Lißner „erneut Probleme im Angriff“.

Zwar erspielten sich die Esinger einige aussichtsreiche Gelegenheiten, doch dann kam oft der letzte Pass nicht an. „Wir sind wiederholt an kleinen Ungenauigkeiten gescheitert“, klagte Dennis Lißner. Obwohl die Gäste durch mehrere Zeitstrafen schon in der ersten Halbzeit einige Unterzahlsituationen überstehen mussten, führte Alstertal-Langenhorn zur Pause nur mit 11:8, so dass noch alles offen war. Dies war auch den starken Paraden von TuS-Torwart Maximilian Rathke zu verdanken.

In den zweiten Durchgang legten die Esinger dann allerdings, wie schon so oft in den letzten Wochen, wieder einmal einen Fehlstart hin. Weil die TuS-Spieler ihre eigenen Chancen nicht verwerteten, wuchs ihr Rückstand auf fünf Tore an (17:12/38.). „Ein paar schlechte Minuten drücken leider auch auf die Stimmung“, so Dennis Lißner, der feststellen musste, dass es seiner Sieben anschließend nicht mehr gelang, noch einmal in Schlagdistanz zu kommen. In der Schlussphase verordnete der TuS-Trainer seinem Team eine offene Deckung: „Wir haben alles oder nichts gespielt ‒ und am Ende gab es leider für uns nichts Zählbares“, sagte Dennis Lißner zum 21:28-Endstand ‒ mit exakt demselben Ergebnis hatte übrigens am 30. September 2012 auch die TuS-Erste bei SCALA verloren. „Wenn wir in den letzten Minuten nicht offen gedeckt hätten, hätten wir vermutlich nur 25 Gegentore kassiert“, sinnierte Dennis Lißner. Der Coach zog folgendes Schlussfazit: „Unsere Abwehr war gut, aber im Angriff müssen wir uns verbessern ‒ doch es war ein Schritt in die richtige Richtung, der für die Zukunft hoffen lässt!“

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