Fußball : Schramm sensationell

Ihrem exzellenten Torwart Björn Schramm und einer gehörigen Portion Glück hatten es die 1. Herren des FC Union Tornesch zu verdanken, dass sie mit einem 4:2-Sieg gegen den 1. FC Quickborn erfolgreich in die Rückrunde der Kreisliga 8 starteten. Hatten die Tornescher das Hinspiel in Quickborn noch mit 6:0 (!) gewonnen, so wären sie am Sonntag beinahe schon in der ersten Minute in Rückstand geraten. Nach einem Eckstoß wehrte Mahdi Habibpur den folgenden Schuss von Kevin Heath auf der eigenen Torlinie mit (angelegtem) Arm ab. Der Schiedsrichter entschied auf Handelfmeter und hätte Habibpur eigentlich „Rot“ geben müssen, zeigte aber nur die Gelbe Karte. Den Elfmeter, den Pascal Schlüter rechts halbhoch platziert neben den Pfosten setzte, lenkte FCU-Keeper Schramm mit einer sensationellen Parade über die Latte – eine unglaubliche Rettungstat!

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18. November 2013, 21:19 Uhr

Nachdem der Torwart weitere Gäste-Chancen von Colin Heath, Ömer Yener und Mike Walter vereitelt hatte, gab FCU-Coach Mirco Seitz zu: „Dass es zur Pause 0:0 stand, lag einzig und allein an Björn Schramm!“ Nach der Pause gingen dann plötzlich die Hausherren in Führung: Ümit Sahbudak spielte den Ball nach einem Doppelpass mit Serge Haag in den Strafraum, wo Fatih Simsek ihn aus zwölf Metern wuchtig zum 1:0 versenkte (50.). Doch postwendend fiel der Ausgleich: Nach einem Eckstoß, der laut Seitz eigentlich keiner war, jagte Julian Günther den von Deniz Emrah Seker hereingegebenen Ball zum 1:1 unter die Latte (51.). Die Quickborner gingen sogar in Führung, als Yener nach einem Freistoß Kevin Heaths Querpass zum 1:2 einschob (60.).

Wichtig aus Union-Sicht, dass sofort das 2:2 gelang: Serge Haag umspielte nach Simseks Traumpass FCQ-Keeper Gerrit Schuart und schob zum 2:2 ein (61.). Nachdem sich Jannik Siems gut über rechts durchgesetzt hatte, wurde sein Querpass von Dennis Sannemann zum 3:2 veredelt (70.). Entschieden war die Partie, als Sahbudak im FCQ-Strafraum gefoult wurde und Serge Haag den Elfmeter zum 4:2 verwandelte (81.). „In der zweiten Halbzeit hat die Mannschaft nach dem Rückstand eine hervorragende Moral besessen“, stellte Seitz erfreut fest.

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