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Festival-Nachlese : Schon mal notieren: 9. August 2014 „Rock’n’Rose“

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Das sei schon harter Tobak für ihn gewesen, gestand Bernd Möbius, Veranstalter von „Rock’n’Rose“ am Wochenende, gestern. Das Festival mit 13 Bands habe viel Arbeit verursacht. Für ihn, aber auch für seine Helfer, denen er für ihre Arbeit sehr danke. So auch dem Sicherheitsdienst, die sehr aufmerksam gewesen seien. Nur einmal musste Möbius hart durchgreifen.

shz.de von
erstellt am 13.Aug.2013 | 19:32 Uhr

Und das ausgerechnet gegen eine der beteiligten Bands, die ihr Bier vor der Bühne trinken wollte und nicht, wie vereinbart, im Zelt dahinter. Die Sicherheit schritt ein und machte den Musikern unmissverständlich deutlich, dass die Anordnungen des Veranstalters auch für sie gelten. Weil die Bandmitglieder das nicht einsehen wollten, sei es zu Rangeleien gekommen, so die Polizei, die von beiden Seiten Anzeigen wegen Körperverletzungen aufnehmen durfte. Ein Beamter sagte, dass man augenscheinlich keine Verletzung habe erkennen können, weil die Kontrahenten aber darauf bestanden hätten, sei es zur Anzeigenaufnahme gekommen. Möbius erteilte der Band anschließend ein Platzverbot. Abseits dieses Vorfalles gab es noch das eine oder andere „asoziale Verhalten“, so der Veranstalter. Aber so etwas spiele sich leider immer ab bei solchen Veranstaltungen. Die Jugend nun pauschal zu verurteilen, sei ungerecht. Die weite Mehrheit habe sich vernünftig benommen und das Festival genossen.

Was wird aus „Rock'n'Rose“? Möbius sagte, dass er bereits für 2014 plane. Er habe sich den 9. August bereits als Termin notiert. Ob es aber mit Sicherheit losgehe im nächsten Jahr, könne er aber noch nicht beantworten. Das werde Ende September besprochen, wenn das diesjährige Festival Thema eines Treffens aller Helfer sei. „Ein solches Treffen muss es einfach geben. Es haben so viele ehrenamtlich mitgemacht, denen bin ich zu Dank verpflichtet. Außerdem kann es bei einem solchen Treffen auch Anregungen geben.“ Möbius weiß: Angekommen ist man nie. Es gibt immer Bereiche, die noch verbessert werden können.

Zum Beispiel schwebe ihm eine „Meckerecke“ vor, ein Ort beim Festival, an dem die Besucher Lob und Kritik äußern können. An ihn herangetragen worden sei zudem der Wunsch, eine Wein- und Sektbar für Frauen einzurichten. Und Bernd Möbius plant ein Logo für die Veranstaltung. Damit soll das Festival ein Gesicht erhalten.

Verbessert werden könne zudem die Ausleuchtung der Durchgänge. Und auch der Kauf von Freundschaftsbändchen, durch den das Festival zum Nulltarif unterstützt werde, könne noch stärker beworben werden. „Ich überlege auch, das Festival im kommenden Jahr zwei Stunden später beginnen zu lassen. Denn um 12 Uhr waren wirklich sehr wenige Besucher anwesend. Und das war schade. Denn die Band, die da gespielt hat, war sehr gut.“ Alles in allem sei er, drei Tage nach dem Festival, mit dem Verlauf zufrieden. „Danke“ sagt Bernd Möbius allen Anwohnern von Langes Tannen für ihre gezeigte Toleranz. Er habe sich sehr darüber gefreut, dass an ihn keine Beschwerden wegen der Lautstärke herangetragen worden seien.

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