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Apfelquetschertag : Schönes Fest zum Saisonende

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Mit einem wunderschönen Fest haben Gastgeber und Gäste bei spätsommerlichem Wetter die Holsteiner Apfeltage 2014 mit dem Apfelquetscherfest ausklingen lassen. Ilka und Thies Früchtnicht hatten zum zehnten Mal zum Saisonende auf ihren Obsthof in Seester eingeladen. Hunderte von Menschen aus der Gemeinde und aus der näheren und ferneren Umgebung kamen, um mitzufeiern.

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erstellt am 12.Okt.2014 | 21:49 Uhr

„Wir hatten auch in diesem Jahr wieder Glück mit dem Wetter“, sagte die Initiatorin des Apfelqutschertages mehr als zufrieden. Sie weiß auch, woran das liegt: am guten Draht zum Wettergott. Pastorin Bettina Feddersen und ihr Mann Sönke hatten auch in diesem Jahr wieder Äpfel aus dem Pastorengarten gestiftet. „Das ist für uns ein gutes Vorzeichen“, ergänzte die engagierte Gastgeberin gut gelaunt - zumal sie nachts bangen musste: Es hatte ein heftiges Gewitter gegeben. Viele Gartenbesitzer brachten ihre selbst geernteten Äpfel mit, um sie quetschen und zu Saft verarbeiten zu lassen. Hygienisch verpackt konnten sie ihren eigenen Apfelsaft mit nach Hause nehmen. An 30 Ständen boten Kunsthandwerker und Händler ihre Waren an – darunter Dekorationen für Haus und Garten, Vogel- und Insektenhäuser, ersten Weihnachtsschmuck, Honig, Kürbisse und natürlich frisch geerntete Äpfel. Wer vom Bummeln hungrig war, konnte sich auf vielerlei Art und Weise versorgen. Wem der Sinn eher nach etwas Herzhaftem stand, wurde am Grillstand fündig. Sehr beliebt war der Kuchen, den Frauen aus Seester für den guten Zweck gebacken hatten. Der Erlös aus dem Verkauf des umfangreichen Buffets soll in die Anschaffung weiterer historischer Tafeln fließen. Das erste Schild steht am Schulsteig, ein zweites wird demnächst auf das Schöpfwerk hinweisen. Mit den Einnahmen aus den vergangenen Jahren wurde ferner für eine Fahrradbeschilderung und einen Ortsplan gesorgt. „Wofür das Geld in diesem Jahr ausgeben wird, ist noch nicht festgelegt worden. Auf jeden Fall wird es wieder dem Dorf zugute kommen“, so Früchtnicht.

„Denn wie immer hat sich das ganze Dorf eingebracht. Ohne die Unterstützung von Familie, Freunden und Nachbarn wäre es gar nicht möglich, so ein Fest auf die Beine zu stellen“, sagte der Obstbauer. Er dankte allen Helferinnen und Helfern, darunter auch den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr, die die Einweisung von Parkplatzsuchenden übernommen hatten, für ihren Einsatz.

Kinder hatten viele Möglichkeiten, sich zu vergnügen: Die Jugendwehr lud die Jungen und Mädchen zu Geschicklichkeitsspielen ein. Sehr beliebt war das Ponyreiten. Nicht nur Kinder genossen eine Kutschfahrt durch die Umgebung des Obsthofes.

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