Polizeieinsatz : Schneller Fahndungserfolg!

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Eine Woche hat es gedauert, gestern klickten die Handschellen: Der 30-jährige Mann aus Uetersen, der sich am Sonnabend am Rande des Weinfestes mithilfe Dritter aus dem Polizeigewahrsam befreien konnte (wir berichteten), sitzt seit gestern hinter Schloss und Riegel.

shz.de von
12. September 2011, 20:55 Uhr

Zivilfahnder waren gleich nach der in den UeNa vom 6. September geschilderten Gefangenenbefreiung auf die Spur des bereits seit längerer Zeit gesuchten mutmaßlichen Straftäters angesetzt worden. Ziel der Beamten war es, den 30-Jährigen möglichst rasch festzunehmen. Nun hat es nur eine Woche gedauert, bis sich gestern gegen 14 Uhr der Erfolg einstellte.

Die Fahnder hatten die Wohnung des Tatverdächtigen, dem Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz zur Last gelegt werden, am Großen Sand ins Visier genommen. Womit sie nach UeNa-Informationen gestern allerdings nicht gerechnet hatten: Genau dort, beziehungsweise in der Nähe der Wohnung, sollten sie ihn auch antreffen. Der Beschuldigte saß mit einem weiteren Mann in einem Auto. Nachdem er angesprochen worden war, wollte er erneut flüchten, konnte jedoch von den eingesetzten Kräften daran gehindert werden. Bei der folgenden Festnahme hat, wie geschildert wird, der Mann erheblichen Widerstand geleistet.

Der Uetersener, der per Haftbefehl gesucht wurde, ist nicht der einzige, der am Rande des Weinfestes polizeilich auffällig geworden ist.

Nach wie vor wird die Personengruppe gesucht, die dem 30-Jährigen bei seiner Flucht geholfen hat. Sie müssen sich gegebenenfalls strafrechtlich wegen Gefangenenbefreiung verantworten.

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