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Uetersener Nachrichten

19. August 2017 | 11:49 Uhr

Handball : Schlecht geworfen

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

,,Ich war mir sicher, dass ich den Siebenmeter rein mache, zumal die HSG Rissen/Wedel den Torwart wechselte”, so Nils Ladiges. Mit dem Tor rettete Ladiges dann den 1. Männern des TSV Uetersen beim 32:32 einen Zähler in den Schlusssekunden, wobei zwei möglich gewesen wären, wenn man nicht so schlecht geworfen hätte.

,,Das zog sich wie ein roter Faden durch das ganze Spiel. Zum Schluss ist der Punkt gut”, so Betreuer Jörg Schwarz, der den abwesenden Bernd Ramspott beim Spiel gegen den Aufsteiger als Coach vertreten hat.

Durch die schlechte Chancenverwertung (alleine vier Siebenmeter wurden in den 60 Minuten vergeben) lag der TSV schnell zurück (8:4, 15. Minute). Nach 20 Minuten hatte sich der TSV dann auf 10:8 herangearbeitet, dann wurden zwei Möglichkeiten zum möglichen 10:10 ausgelassen und die HSG behielt bis zur Pause den Zwei-Tore-Vorsprung (13:11).

,,Irgendwann muss man einmal treffen”, raunten die TSV-Fans auf der Tribüne. Obwohl in der Pause besprochen wurde, dass man im Angriff die sich bietenden Chancen nutzen müsste, wurde es vorerst nicht viel besser, aber man schaffte bis zur 45. Minute immerhin fünfmal den Gleichstand.

Als Lasse Timm dann per Siebenmeter die längst fällige erste TSV-Führung (20:21) im Spiel erzielte, da hatte man genug Möglichkeiten den Sack zuzubinden. ,,Wir haben aber dagegengehalten und können mit dem Punkt als Aufsteiger gut leben”, so HSG-Co-Trainer Christian Meineke.

So schaffte die HSG zweimal den Ausgleich zum 21:21 und nach der erneuten TSV-Führung von Maximilian Ladiges zum 22:22.

Weil im TSV-Angriff nach den aufgeholten Treffern immer wieder die Bälle weggeworfen wurden, lag die HSG zwischenzeitlich sogar mit drei Toren (25:22) wieder in Führung. Doch nach dem Motto: ,,Wer aufgibt, hat verloren”, steigerte sich Uetersen in der Abwehr und Nils Ladiges zeigte im Angriff Entschlossenheit. Er erzielte in den letzten fünf Minuten zweimal eine Ein-Tore-Führung für den TSV (29:30, 30:31), doch diese drehte die HSG dann in der 59. Minute zum 32:31. Dazu handelte sich Tobias Bauer eine Zwei-Minuten-Strafe ein. Unter Bedrängnis konnte Maximilian Ladiges im Gegenzug noch einmal auf den freistehenden Simon Ossenbrüggen ablegen, das Tor gelang ihm nicht, aber er wurde von hinten geklammert, so dass es Siebenmeter für den TSV gab, den Nils Ladiges verwandelte. Am kommenden Sonntag, 2. November, kommt es für die TSV-Sieben um 18.30 Uhr in der Uetersener Seminarstraße zum Derby gegen den Nachbarn TuS Esingen II.

TSV Uetersen: Sören Lötje, Hendrik Janert, Julian Landmann (bei einem Siebenmeter) im Tor – Maximilian Ladiges (6 Tore), Tobias Bauer (3), Tobias Schneider, Lasse Timm (5/3 Siebenmeter), David Ben Schröder (1), Simon Ossenbrüggen (4), Nils Ladiges (7/3), Jasper Timm (4), Yannik Voß (2).

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erstellt am 28.Okt.2014 | 19:54 Uhr

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