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Uetersener Nachrichten

17. Oktober 2017 | 19:36 Uhr

Festival : Schätze der Industriekultur

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Ein ganz besonderes Festival geht in die dritte Runde: Am ersten Oktoberwochenende warten mehr als 100 Denkmale an fast 60 verschiedenen Orten darauf, im Rahmen der Tage der Industriekultur entdeckt und besichtigt zu werden. Das besondere daran: Viele Schätze der Industriegeschichte sind weithin unbekannt, liegen verboren oder sind gar nicht öffentlich zugänglich. Auch der Kreis Pinneberg beteiligt sich.

shz.de von
erstellt am 24.Sep.2015 | 19:36 Uhr

Schon bei der Premiere vor zwei Jahren begeisterte das zweitägige Festival rund 15000 Besucher in Hamburg und der Metropolregion. Eindrucksvoll bestätigte sich dabei, dass historische Industrieanlagen alle Altersgruppen ansprechen und gleichermaßen faszinieren. Am 3. und 4. Oktober dreht sich nun erneut alles um Hafenanlagen, Schleusen und Schiffe, Leucht- und Wassertürme, Brücken und Mühlen, Fabriken und Kraftwerke, Bauwerke also, für deren Betrieb Wasser eine entscheidende Rolle spielt. Für das Publikum warten sie jeweils mit einem abwechslungsreichen Programm auf: Führungen und Vorführungen, Besichtigungen und Mitmachaktionen erklären die historische Technik und Arbeitswelt.

Zentrum des Festivals im Kreis Pinneberg ist Elmshorn. An beiden Tagen bleibt das Industriemuseum geöffnet und ist außerdem Ausgangspunkt für zwei Führungen. Bei einem Rundgang durch den Hafen am Sonnabend erfahren Besucher, was es mit dem Wäger auf sich hat. Am Sonntag steht mit der Dampfmaschine eines der größten Exponate im Museum im Mittelpunkt einer speziellen Führung durch die Ausstellung.

Auch die Planken des historischen Ewers „Gloria“ dürfen betreten werden. Und schließlich führen die Mitglieder des Fördervereins für den Erhalt der „Klostersande“ bis in den Maschinenraum des Motorschiffs. Eines der bedeutendsten Industriedenkmale im Kreis Pinneberg ist die mehr als 100 Jahre alte Drehbrücke zwischen Moorrege und Neuendeich. An beiden Festivaltagen werden Technik und Geschichte im Rahmen einer Führung erläutert. Treffpunkt ist jeweils um 13 Uhr an der Schutzhütte neben der Brücke.

Um Märkte, Waren und Wege sowie die Vernetzung von Land- und Wasserwegen dreht sich alles im Möller-Technicon in Wedel, das an beiden Tagen von 13 bis 18 Uhr geöffnet wird.

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