zur Navigation springen
Uetersener Nachrichten

23. August 2017 | 00:47 Uhr

Rathaus : Sanierung oder Neubau?

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die Politiker des Hauptausschusses werden sich in ihrer öffentlichen Sitzung am Montag, dem 7. März, ab 19 Uhr im Rathaus mit einer Vorlage zu den Kosten für eine Sanierung oder Neubau des Rathauses beschäftigen.

In ihrer Beratung am 11. Mai 2015 hatten die Politiker des Hauptausschusses die Verwaltung aufgefordert, die Kosten für eine Sanierung des Rathauses zu ermitteln und den Kosten für einen Neubau gegenüber zu stellen.

Diesem Auftrag ging die Diskussion und Erkenntnis voraus, dass das Rathausgebäude aufgrund seines Alters und der technischen Gebäudeausstattung nicht mehr den gesetzlichen Sicherheitsvorschriften entspricht und sanierungsbedürftig ist.

Zur Erarbeitung eines aussagekräftigen Sanierungskonzeptes waren im Haushalt 30000 Euro zur Verfügung gestellt worden. Die Architektengemeinschaft Knaack und Prell hat in Kooperation mit der ibp Ingenieursgesellschaft für Brandschutzplanung mbH notwendige Sanierungsmaßnahmen ermittelt und mit Preisen hinterlegt. Die Experten schätzen die Sanierungskosten auf 2,3 Millionen Euro.

Parallel dazu hat die Verwaltung über den Gemeinde- beziehungsweise Städtetag recherchiert, welche Rathausneubauten in der jüngsten Vergangenheit in Schleswig-Holstein entstanden sind. Als Vergleich habe letztendlich nur das Amt Bordesholm herangezogen werden können, so die Verwaltung. Es wurde Kontakt mit den Architekten des Rathauses Bordesholm, der Architekten- und Ingenieursgemeinschaft PSP aus Hamburg, die in Tornesch bei der Firma medac bereits tätig wurde, aufgenommen.

Unter der Voraussetzung, dass ein geeignetes Grundstück vorhanden ist, wurde ein Rathausneubau unter folgenden Zielvorgaben kalkuliert: drei Geschosse plus Staffelgeschoss und Tiefgarage; Bruttogrundfläche von 3800 Quadratmetern; Ratssaal etwa 200 Quadratmeter; Grundstücksfläche etwa 3000 bis 4000 Quadratmeter. Das beauftragte Büro hat als Gesamtherstellungskosten etwa 7,64 Millionen Euro errechnet und eine Machbarkeitsstudie über die Belegung des Gebäudes auf dem Grundstück des ehemaligen Penny-Marktes zur Veranschaulichung vorgelegt.

Auch die Architektengemeinschaft Knaack und Prell hat eine Kostenschätzung für eine Neubauvariante erarbeitet. Ohne Tiefgarage liegt ihre Kostenschätzung bei 7,9 Millionen Euro. Der Beschlussvorschlag der Verwaltung geht in Richtung weiterer Planung von Sanierungsmaßnahmen am Rathausgebäude und der Aufstellung eines nach Dringlichkeit gestaffelten Umsetzungsplanes.

zur Startseite

von
erstellt am 26.Feb.2016 | 18:13 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert