zur Navigation springen

Fritz-Reuter-Schule : Sanierung des Eingangsbereiches

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

In der Februar-Sitzung hatten die Mitglieder des Ausschusses für Jugend, Sport, Soziales, Kultur und Bildung einem Entwurf zur Umgestaltung des Eingangsbereiches der Fritz-Reuter-Schule zugestimmt. Der Entwurf sah den kompletten Abbruch der schadhaften Mauern im Eingangsbereich vor, das Aufnehmen des Betonsteinpflasters, die Einfriedung mit Gawron-Zaunelementen, die vorderseitig mit einer Buchenhecke „verdeckt“ werden sollten, sowie die Sicherung der Zufahrt mit Senkpfosten. Diese Art Umgestaltung hätte Kosten in Höhe von etwa 20000 Euro verursacht, entsprach aber nicht den Wünschen der Schulleitung. Diese hatte eine Umgestaltung nach dem Holunderprinzip angeregt.

shz.de von
erstellt am 18.Jul.2013 | 21:29 Uhr

Da die vom Bildungsausschuss beschlossene Umgestaltung der Ursprungsidee nicht gerecht wurde, kamen Schulleitung und die Stadt als Schulträger überein, den Schulhof-Eingangsbereich so zu sanieren, dass sein „Gesicht“ erhalten bleibt. Und deshalb nahmen die Bildungspolitiker noch in ihrer letzten Sitzung vor der Sommerpause den im Februar gefassten Beschluss zurück und sprachen sich für einen Entwurf aus, der zum Erhalt des Eingangsbereiches, wie er seit 1956 besteht, beiträgt.

Und so werden nun die Mauern saniert und oben mit Kupferblech abgeschrägt, so dass sie nicht mehr beklettert werden können. Hinter der linken Mauer wird für den Müllcontainer eine Einhausung gebaut. Der Durchgang rechts wird geschlossen, die Hecke bis zur Mauer durchgezogen und mit einem Zaun geschützt. Statt Senkpfosten bleibt eine Toranlage. Der Schriftzug „Fritz-Reuter-Schule“ wird aufgearbeitet und soll eine Beleuchtung erhalten. Die Pflasterfläche vor dem Tor wird mit rotem Klinker gestaltet. Bis zum Ende der Ferien soll natürlich alles fertig sein. Die rechte Mauer wurde bereits saniert, die linke Mauer sei allerdings so marode gewesen, dass sogar ein neues Mauerwerk errichtet werden musste, so Joachim Hinz vom Fachdienst Hoch- und Tiefbau der Verwaltung. Auch die geplante Aufarbeitung des bisherigen Schultores erwies sich nicht als sinnvoll, es wird ein neues Tor angebracht. Joachim Hinz hofft, dass der Kostenrahmen eingehalten werden kann. Denn die nun in der Umsetzung befindliche Variante zur Sanierung des Schulhof-Eingangsbereiches wurde kostengünstiger eingestuft als die im Februar beschlossene Variante. Es wird mit Kosten in Höhe von 18000 Euro gerechnet.

Die etwa 2000 Euro-Einsparung soll aber nicht im allgemeinen Haushalt der Stadt verschwinden, sondern der Fritz-Reuter-Schule zugute kommen und zwar für eine neue Holzeisenbahn, auf der die Kinder sitzen und spielen können. Bei der Umgestaltung der Fahrradständer vor ein paar Jahren war die marode Holzeisenbahn abgebaut worden. Die Fritz-Reuter-Schüler vermissen ihre Holzeisenbahn jedoch sehr, deshalb spart und sammelt die Schule Geld für eine Neuanschaffung.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert