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Kindergarten Friedlandstrasse : Sandra Lohse übernimmt DRK-KiTa

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Der DRK-Kindergarten an der Friedlandstraße hat eine neue Leiterin: die 31-jährige Sandra Lohse. Ihre Vorgängerin, die langjährige Kindergartenleiterin Nadine Joswig, wird die Einrichtung zum 15. Juni verlassen und als Leiterin den Rellinger DRK-Kindergarten am Schulweg übernehmen. Bereits seit Mitte Mai ist sie vormittags in der Rellinger Kindertagesstätte, deren bisherige Leiterin gekündigt hatte, nachmittags arbeitet sie ihre Kollegin in Tornesch ein.

shz.de von
erstellt am 03.Jun.2012 | 20:51 Uhr

Sandra Lohse wohnt in Seeth-Ekholt und hat nach ihrer Ausbildung zur Erzieherin ein Jahr im Jugendhilfebereich und später in DRK-Kindergärten in Hetlingen und Rellingen gearbeitet. Zur Fachwirtin im Sozial- und Gesundheitswesen hat sich die junge Frau von 2010 bis 2011 weitergebildet und damit die Befähigung für eine Kindertagesstätten-Leitungstätigkeit erworben. „Ich muss mir erst einmal einen Überblick verschaffen, freue mich aber natürlich auf meine neuen Aufgaben und die Zusammenarbeit mit dem Team“, betont Sandra Lohse. Sie ist davon überzeugt, dass der DRK-Kindergarten in Tornesch eine Perspektive hat. Natürlich weiß sie um das politische Hin- und Her bezüglich eines Kindergartenneubaus und das Problem der Wasserqualität. Das scheint mit dem Bau einer neuen Leitung nun jedoch gelöst zu sein.

Doch der Start der jungen Leiterin ist mit einem neuen Problem verbunden: Die DRK-Kindergartengruppe, die für ein Jahr in dem ehemaligen VHS-Raum an der Fritz-Reuter-Schule beheimatet war, kommt mit dem neuen Kindergartenjahr zurück an den „Mutterkindergarten“, denn eine Erzieherin ist Nadine Joswig nach Rellingen gefolgt, eine andere Erzieherin geht zurück nach Frankreich. Die zwölf Kinder werden nun unter Berücksichtigung von bereits entstandenen Freundschaften auf zwei Gruppen im DRK-Kindergarten Friedlandstraße aufgeteilt. Die Kindergartenaufsicht des Kreises hat für die Aufstockung der beiden Gruppen grünes Licht gegeben, aber nur befristet für ein Jahr und unter der Voraussetzung, dass das DRK weiteres Personal für diese beiden Gruppen einstellt. „Die Personaleinstellung wird erfolgen, in beiden Gruppen werden dann je drei ausgebildete Fachkräfte arbeiten“, betont Sandra Lohse. Die beiden Gruppen, in denen dann jeweils mehr als 20 Kinder sein werden, sollen bevorzugt die Turnhalle, das Atelier und die Bücherei des Kindergartens nutzen dürfen, so das Konzept der neuen Leiterin. „Die Kinder kommen bereits regelmäßig in unsere Einrichtung. Wir wollen ihnen die Eingewöhnung leicht gestalten“, so Sandra Lohse. In Elternabenden hat sie sich bereits vorgestellt. Fortführen will sie natürlich das noch von Nadine Joswig angestoßene Projekt „Sprache und Integration“. Auch für dieses Projekt, das vom Bund gefördert wird, soll eine neue Mitarbeiterin das Team verstärken.

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