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Uetersener Nachrichten

23. Oktober 2017 | 08:46 Uhr

Handball : „Sack nicht zugemacht“

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Im Heimspiel gegen die HG Hamburg-Barmbek II waren die 2. Esinger Herren phasenweise vom Konterspiel des Gegners überrannt worden. Am Sonnabend gastierten sie zum Rückspiel in der Sporthalle Langenfort, wo sie durch einen verwandelten Siebenmeter mit 0:1 in Führung gingen. Danach entwickelte sich ein von beiden Seiten verbissen geführtes Spiel, in dem sich vor allem die Abwehrreihen immer wieder auszeichneten. Die Gäste versäumten es immer wieder, die wenigen sich bietenden Chancen auch konsequent in Tore umzumünzen. Nach drei verwandelten Strafwürfen nahm TuS-Trainer Dennis Rose beim Stand von 4:3 für die HG eine Auszeit. Danach liefen die Kombinationen im Esinger Angriffsspiel der Esinger zwar besser, ohne aber dabei eine nachhaltige Führung herausarbeiten zu können.

shz.de von
erstellt am 20.Feb.2012 | 21:30 Uhr

Immer wieder bekam HG-Keeper Thomas Renz noch eine Hand an den Ball und leitete schnelle Gegenangriffe ein – TuS-Torwart Jan-Michael Bruhn stand ihm allerdings in nichts nach, und entschärfte reihenweise Barmbeker Tempogegenstöße. In der 26. Minute hatten die Gäste dank drei Treffern von Meikel Schacht und Tobias Lißner erstmals eine Zwei-Tore-Führung, die die Hausherren aber wieder egalisierten. Dann tankte sich Patrick Hoppe am Kreis durch und erzielte den 13:14-Pausenstand. Zur Halbzeit führte Esingen, startete in den zweiten Durchgang aber gleich in Unterzahl. Die Barmbeker gingen mit 15:14 in Führung, doch mit einem schönen Heber von Linksaußen glich Norman Schur zum 15:15 aus. „Beide Teams wollten nun um jeden Preis den Sieg und bekämpften sich mit harten Bandagen“, berichtete TuS-Betreuer Hans-Günter Voß. Zehn von elf Zeitstrafen gab es zwischen der 35. und 60. Minute. Bruhn glänzte mit einem gehaltenen Strafwurf (35.), dann sorgten die Esinger Außen Schur und Dheilly für eine Führung (16:17), die die Gäste mit dem starken Bruhn als Rückhalt ausbauten: Schacht traf zum 18:21 (44.). Die Hausherren nahmen eine Auszeit und bliesen zur Aufholjagd. In der 50. Minute lag Esingen II nach Finn-Steven Töpfers sechstem Tor „nur“ noch mit 21:22 vorne und Rose bat zur Auszeit. Seine Worte fruchteten und bis zur 55. Minute zogen die Esinger wieder auf 23:26 davon. Doch wie gewonnen, so zerronnen: „Leider wurden in dieser Phase wieder mehrere hundertprozentige Chancen nicht genutzt“, klagte Voß. Nach einer Zeitstrafe gegen Esingen verkürzte die HG auf 25:26; als die Gäste wieder vollzählig waren, erhöhte Mathias Neumann auf 25:27. Doch die Tornescher waren nicht abgeklärt genug, ihren Vorsprung über die Zeit zu retten: In den Schlusssekunden führte ein Srafwurf zum 27:27-Ausgleich. Rose haderte: „Wir hatten es in der Hand, als Sieger vom Platz zu gehen – aber wir haben es versäumt, den Sack rechtzeitig zuzumachen!"

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