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Uetersener Nachrichten

22. Oktober 2017 | 09:18 Uhr

Besuch : Sachstand „Bahnhof“

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Gemeinsam mit dem CDU-Stadtverbandsvorsitzenden und Kreistagsabgeordneten Christian Saborowski war der Kreis Pinnebeger Bundestagsabgeordnete Ole Schröder beim Elmshorner Bürgermeister Volker Hatje zu Besuch. Hauptthema war der Sachstand beim Umbau des Elmshorner Bahnhofs.

shz.de von
erstellt am 01.Mai.2014 | 18:33 Uhr

Bereits Ende Februar hatte Schröder in einem Arbeitsgespräch mit der Konzernbevollmächtigten der Deutschen Bahn, Manuela Herbort, erörtert, wo die Hindernisse beim Umbau des Bahnhofs liegen. Die Bahn hatte damals deutlich gemacht, dass sie zum Umbau des Bahnhofes stehe. In Kürze sollen in einem von Ole Schröder initiierten Spitzengespräch zwischen dem Elmshorner Bürgermeister und der Konzernbevollmächtigten dann die letzten Hürden aus dem Weg geräumt werden. „Gerade der Bahnhof Elmshorn, der ein wichtiger Eisenbahnknotenpunkt und der am drittstärksten frequentierte Bahnhof in Schleswig Holstein ist, genießt hier Priorität“, so Schröder.

Weiteres Gesprächsthema war der Abbau von Bürokratie durch das E-Government Gesetz des Bundes. Die Bürger haben die Möglichkeit, ihre Unterschrift auch elektronisch zu leisten und elektronisch zu bezahlen. Dies kann entweder durch die „De-Mail“ oder den neuen elektronischen Personalausweis erfolgen. „Wir wollen den Bürgern die Möglichkeit geben, zeit- und ortsunabhängig mit der Verwaltung zu kommunizieren“, so Schröder. „Es soll in einer modernen Verwaltung möglich sein neben dem schriftlichen Weg über die Post, auch elektronisch qualifiziert signiert zu übermitteln. Hier hat der Bund durch das E-Governmentgesetz im August 2013 die Grundlage gelegt.“ Das Bundesinnenministerium hat zurzeit in drei Städten das Pilotprojekt E-Government gestartet. Dort werden mit finanzieller Hilfe des Bundes die Möglichkeiten des E-Government in den Städten getestet.

Die dazu im Gesetz festgeschriebenen Mindestanforderungen – zum Beispiel die Annahme elektronischer Dokumente oder die Gewährung elektronischer Bezahlmöglichkeiten – sind nur der erste Schritt. Offenbar aber erwarten die Bürger mehr: Sie wollen einen schnellen und einfachen Zugang zur Verwaltung; zu jeder Zeit und von jedem Ort aus. Voraussichtlich noch in diesem Jahr wird eine zweite Runde dieses Projekts gestartet werden. Über eine Bewerbung Elmshorns würde man sich freuen, so Schröder.

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