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Uetersener Nachrichten

23. Oktober 2017 | 21:46 Uhr

Fußball : Rückschlag auf Grand

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Eine „Vollkatastrophe“ nannte Trainer Ove Hinrichsen den Grandplatz an der Hainholzer Schulstraße, auf dem seine 1. Herren des Heidgrabener SV am Sonntag mit 0:1 bei Gencler Birligi Elmshorn verloren. „Einen schlimmeren Grandplatz habe ich noch nicht gesehen ‒ er war knochentrocken und jeder flache Pass wurde zum Risiko, weil der Ball immer wieder versprang“, präzisierte Hinrichsen, der feststellte: „Dadurch hat sich ein Glücksspiel entwickelt, das mit Fußball nicht viel zu tun hatte.“

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erstellt am 08.Dez.2015 | 21:06 Uhr

Hinrichsen mochte dem Duell zwischen dem Tabellen-Neunten und dem Rang-Dritten deshalb „kein Kreisliga-Niveau“ attestieren, stellte allerdings auch klar: „Alles auf den Platz zu schieben, wäre falsch, denn schließlich mussten damit beide Mannschaften zurechtkommen.“ Ob die Heidgrabener auf dem Rasenplatz im Krückaustadion, der von der Stadt Elmshorn gesperrt worden war, ein besseres Ergebnis erreicht hätten?

An der Hainholzer Schulstraße lief jedenfalls im Spiel des „kleinen HSV“ nicht viel zusammen: „Wir haben über 90 Minuten nicht die richtige Einstellung zu dem Platz gefunden“, gab Hinrichsen zu. Da sein Team zudem „über 90 Minuten in den Zweikämpfen zu weit weg gewesen“ sei, vermutete der Coach: „Vielleicht war es eine Kopfsache!“

Es passte jedenfalls ins Bild, dass die Heidgrabener bereits in der allerersten Spielminute ins Hintertreffen gerieten: Die Hausherren spielten auf ihrer linken Seite einen langen Ball über Fabian Doell hinweg; den folgenden Querpass schob in der Mitte Christian Pätzel zum 1:0 ein. In der 17. Minute haderten die Gäste mit Schiedsrichter Toni Steinmann (VfL 93), der laut Hinrichsen „als einziger nicht sah“, wie Julian Hansen, als er auf das gegnerische Tor zulief, vom letzten Gencler-Verteidiger gefoult wurde.

Danach waren Chancen für die Heidgrabener, das Ergebnis zu korrigieren, zwar vorhanden, aber rar gesät. Maik Siebels scheiterte in der ersten Halbzeit per Kopf sowie nach dem Seitenwechsel mit einem guten Distanzschuss am stark reagierenden Gencler-Keeper Sven Schulz. Nach einer Stunde musste der Stürmer dann verletzt passen: Er erlitt abermals einen Muskelfaserriss. In der 81. Minute hatte Hinrichsen seine Arme schon zum Torjubel in die Höhe gestreckt, doch nach einer Freistoßflanke von Tim Siebels köpfte der eingewechselte Jesse Jacobsen den Ball am langen Pfosten vorbei. Als die Gäste in der Schlussphase alles nach vorne warfen, hatten die Elmshorner noch einige gute Konterchan- cen ‒ doch das Blitztor aus der ersten Minute blieb der einzige Treffer des Tages. So kassierten die Heidgrabener auf dem ungeliebten Grand einen weiteren herben Rückschlag im Kampf um die Spitzenplätze in der Kreisliga 8.

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