Wahlen : Rückenwind für den neuen Beirat

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Die optimistischen Annahmen dürften noch übertroffen worden sein. 67 junge Hetlinger haben am vergangenen Sonntag ihre neuen Interessensvertreter bestimmt. Erklärtes Ziel des noch amtierenden Kinder- und Jugendbeirates war es, in die Nähe der Wahlbeteiligung des Premierenurnenganges im Juni 2014 zu kommen. Damals waren 69 Zettel in die Urne gesteckt worden. „Wir können recht froh sein“, steht für den noch amtierenden Vorsitzenden Julius Körner fest. Die gute Wahlbeteiligung dürfte dem Beirat bei der Durchsetzung seiner Vorhaben helfen.

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26. Mai 2015, 21:26 Uhr

2014 wurde parallel zum EU-Parlament auch der Dorfbeirat gewählt. Diesmal musste man sich mit dem verlängerten Pfingstwochenende auseinandersetzen. Gingen vor einem Jahr gut 36 Prozent der Acht- bis 21-Jährigen zur Wahl, so waren es nun 31 Prozent. Hintergrund: Die Hetlinger Bevölkerung ist gewachsen, auch die Gruppe der Wahlberechtigten zum Jugendbeirat.

Das Wahlergebnis spiegelt in etwa das von vor zwölf Monate wider. An der Spitze mit 40 Stimmen Julius Körner, gefolgt von Florian Kleinwort (29), Janne Martinsteg (24), Anika Koskowski (15), León Gerhartz (13) und Bennett Skibbe (10). Mindestens fünf muss und höchstens elf Mitglieder darf der Beirat nach der Satzung haben. Damit rutschen alle Kandidaten in die neue Interessenvertretung.

Ein Termin für die konstituierende Sitzung steht noch nicht fest. Zum ersten Mal müssen die Jugendvertreter innerhalb eines Monats zusammenkommen. Die Gemeindevertretung hat nach dem gelungenen ersten Jahr die Amtsperiode erweitert. Diese Jugendlichen bleiben zwei Jahre im Amt.

Für Körner gibt es drei Schwerpunkte. Der Beirat will sich weiter für den Erhalt der Grundschule einsetzen. Dabei hatte der Dorfnachwuchs den größten Erfolg seiner einjährigen Geschichte zu verbuchen. Eine Resolution für den Bestand trat eine beispiellose Solidaritätswelle los. Ganz praktisch will man sich für den Schulwald einsetzen, der derzeit ein kümmerliches Dasein fristet. Und weiter auf der Agenda bleibt für den Beirat das Busticket für Schüler der Sekundarstufe zwei. „Beinahe 500 Euro im Jahr sind zu viel“, steht für den Vorsitzenden fest. www.de-de.facebook.com/pages/Kinder-und-Jugendbeirat-Hetlingen/1414289668858999

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