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Das Zentrum, das nun immer stärker werden kann : Rückblick der Bürgermeisterin: Gut gemacht!

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

„Gut gemacht, Uetersen! 2013: ein erfolgreiches Jahr für unsere Stadt. Das ehrenamtliche und demokratische Engagement war beeindruckend. Unsere Unternehmen haben sich behauptet. Der Stadthaushalt wird mit vereinten Kräften in Ordnung gebracht, die Steuereinnahmen sind stabil. Unsere Bauplätze gehen weg wie warme Semmeln.

shz.de von
erstellt am 29.Dez.2013 | 19:03 Uhr

Das Rosarium zählte zu den Stars der Internationalen Gartenschau, und wir zählten mehr Besucher“. Der Jahresrückblick von Bürgermeisterin Andrea Hansen ist durchweg positiv: Das Ludwig-Meyn-Gymnasium gehöre nun der Stadt. Das Jobcenter an der Klosterkoppel habe eröffnet werden können. An der Reuterstraße stehe das neue Nahversorgungszentrum. Der Wasserturm sei gerettet worden, und es gebe einen Jugendbeirat.

„Die neue Ratsversammlung hat ihre Arbeit aufgenommen. Der Bürgerentscheid hat Klarheit in die jahrelange Fusionsdebatte gebracht. Die Landesregierung hat uns versprochen, die Städte endlich angemessen zu finanzieren. Nun liegt es an uns, den Zusammenhalt weiter wachsen zu lassen“, so die Bürgermeisterin weiter. Im einzelnen greift sie her-aus: Uetersen ist das Zentrum, die Kooperation in der Region wird wachsen.

„Unsere Einrichtungen, das wirtschaftliche und soziale Leben, der Wohnungsmarkt, Vereine, Wochenmarkt, Stadtfeste und Kulturangebote sind Magnete weit in die Region hinein. Als zentraler Ort setzen wir unsere Ziele selbstbewusst. Trotz des gescheiterten Fusionsentscheids werden wir nicht nachlassen, konkrete Vorhaben der Verwaltungszusammenarbeit zu realisieren. Mit Tornesch werden wir die Gründung eines Schulzweckverbandes projektieren, der alle Bildungseinrichtungen der Städte und auch unsere Schwimmhalle umfassen soll. Die gesamte Region wird darauf pochen, die K22 endlich auszubauen. Und mit Haseldorf, Haselau und Hetlingen werden wir besprechen, wie unsere erfolgreiche Verwaltungsgemeinschaft auch nach Auslaufen des Vertrages fortgesetzt werden kann. Uetersen ist auch für die Dörfer da.“ Uetersens Zukunftswerkstatt wird wieder geöffnet.

„Mit dem neuen Arbeitskreis Stadtentwicklung haben Selbstverwaltung und Verwaltung ein wichtiges Instrument geschaffen, um die großen Linien der künftigen Entwicklung zu diskutieren und die nötigen Maßnahmen für eine zukunftsgerechte Entwicklung der Innenstadt, ein nachhaltiges Flächenmanagement und eine optimale Verkehrslenkung zu vereinbaren. Dieses Projekt „Uetersen 2020 plus“ wird so auch den Raum schaffen, um Visionen für die Stadt zu entwickeln.“

Haushaltskonsolidierung schafft finanzielle Spielräume. „Durch die Finanzhilfen des Landes und eigene Sparanstrengungen werden im kommenden Jahr weitere Grundlagen gelegt, um Uetersen aus der Schuldenfalle zu befreien. Die Landesregierung will die Städte aufgabengerecht finanzieren und uns kluge Investitionen ermöglichen – das werde ich gegenüber dem Innenminister auch einfordern.“ Wirtschaftsförderung wird weiterhin großgeschrieben.

„Uetersen ist ein starker Wirtschaftsstandort mit zahlreichen Arbeitsplätzen und Angeboten für die gesamte Region, von Industrie über Handel und Dienstleistungen bis zum Handwerk. Wir sollten unsere Qualitäten herausstellen und gemeinsam daran arbeiten, Wirtschaft und Ausbildung weiter zu fördern. Im Gegensatz zu flächenreichen Kommunen kommt es in Uetersen auf eine kleinräumige Bestandspflege und den intensiven Kontakt mit Unternehmen und Einzelhandel an. Angesichts des kommenden Fachkräftemangels wird Uetersen dabei auch den Austausch zwischen Ausbildungsbetrieben und Schulen auf hohem Niveau sicherstellen müssen. Als Erfinderin des Ausbildungsnetzwerks mit dem jährlichen Lehrstelleninfotag haben wir dazu beste Voraussetzungen. Der Schlüssel zum Erfolg heißt: Teamarbeit.“

Moderne Bauprojekte fördern die innere Verdichtung im Zentrum. „Der Megatrend heißt unverändert: Zurück in die Stadt. Immer mehr Menschen schätzen die kurzen Wege, die wirtschaftliche und kulturelle Kraft der Zentren. Uetersen ist eine in Jahrhunderten gewachsene Stadt, die bezahlbaren Wohnraum bieten will und sich Schritt für Schritt weiterentwickelt. Dazu gehört die innere Verdichtung durch moderne Bauvorhaben, auch in der Altstadt.“

Uetersen bleibt die Bildungsmetropole: Das LMG wird modernisiert. „Unsere Schulen sind spitze. Durch die Übernahme des Ludwig-Meyn-Gymnasiums in diesem Jahr gibt es endlich Klarheit und eine gute Basis, die nötigen Investitionen in die Schule zu tätigen. Dabei wird es um Sanierung und Modernisierung gehen. Auch die soziale Infrastruktur wird intensiv betreut werden müssen – der Erfolg der Mensa soll sich 2014 fortsetzen, um auch den Ganztagsschulbetrieb zu unterstützen.“ Unsere Marke als Rosen- und Hochzeitsstadt strahlt immer heller.

„Was andere Städte noch suchen, hat Uetersen schon: eine Marke. Unser an 365 Tagen geöffnetes Standesamt soll die Zahl der Trauungen weiter steigern. Mit unseren vielfältigen Kulturangeboten, dem Autobahn-Hinweisschild oder als Namengeberin einer Lufthansa-Maschine betreiben wir beste Stadtwerbung. Wir haben auch die Internationale Gartenschau genutzt, um unser Rosarium bundesweit bekannter zu machen – jetzt werden wir an die Vorbereitung des Deutschen Rosenkongresses 2015 gehen.“ Zusammenhalt schaffen: Gemeinsam geht’s besser.

„Investoren und Bürger wünschen sich verlässliche Entscheidungen der Politik. Die Diskussionskultur sollte so gepflegt werden, dass kontroverse Debatten und einvernehmliche Lösungen keine Gegensätze sind. Der Zusammenhalt in der Stadt wird wachsen: Die Vorbereitung des Integrationskonzepts trägt dazu bei.

Bürgerbeteiligung und ehrenamtliches Engagement werden einen immer höheren Stellenwert erhalten. Nach der Kommunal- und Bundestagswahl in 2013 wird auch 2014 zweimal gewählt: Die Europa- und Bürgermeisterwahl sollten genutzt werden, um das sachliche Gespräch über Zukunftsfragen zu führen und möglichst viele Menschen für die Wahlteilnahme zu gewinnen.

Wenn es Uetersen gelinge, den Zusammenhalt in der Stadt zu stärken, werde die Stadt auch weiterhin große Leistungen für die gesamte Region erbringen können. Dann könne ihr Fazit auch 2014 lauten: Gut gemacht, Uetersen!“ Allen Leserinnen und Lesern der Uetersener Nachrichten wünscht Andrea Hansen ein glückliches neues Jahr.

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