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Politik und Jubiläen : Rückblick auf das Tornesch-Jahr 2012

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

„Tornesch ist auf der Überholspur. Man erkennt, dass hier etwas passiert“, hatte der SPD-Politiker Klaus Früchtenicht in seiner Ansprache zum Haushalt 2013 in der Dezember-Ratsversammlung formuliert. Seine Äußerungen bezogen sich dabei nicht nur auf den 32 Millionen-Euro-Haushalt für 2013 und die Vorhaben in der weiteren Entwicklung der Stadt, für die er „Gott schütze Tornesch!“ wünschte, sondern auch auf das Erreichte. Und dazu gehörten auch im nun zu Ende gehenden Jahr politische Entscheidungen und deren Umsetzung.

2012 war für Tornesch ein Jahr der „Spatenstiche“ und „Grundsteinlegungen“. Im Frühjahr wurde mit der Erweiterung der Feuerwache Esingen begonnen. Im Dezember erfolgte die Nutzungsfreigabe. Die Investitionskosten liegen bei etwa 1,5 Millionen Euro. Im Sommer erfolgte die Grundsteinlegung für die Erweiterung an der Ahrenloher Wache (Investitionsvolumen: 1,7 Millionen Euro).

Auch im ersten Quartier des künftigen Wohngebietes Tornesch Am See erfolgte im Sommer der symbolische erste Spatenstich als Start für die Erschließungsarbeiten. Und im Herbst fuhren die Bagger an der Pommernstraße vor. Die Stadt hatte ein Grundstück erworben, auf dem Wabe e.V. eine Kindertagesstätte mit mit 40 Krippen- und 60 Elementarplätzen errichtet und sich die Stadt mit 184000 Euro an den Baukosten beteiligt.

Die im Frühjahr gefallene Entscheidung für einen Wabe-Kindergarten ist das Ergebnis einer Beschluss-Rücknahme zum DRK-Kindergarten. Der sollte am Standort Friedlandstraße neu gebaut und die Kinder derweil in Containern untergebracht werden. Eltern hatten, wie auch die SPD-Politiker, als DRK-Kita-Standort die Fläche neben dem Sportplatz an der Schwennesen-Schule präferiert. Das Ergebnis: Bis heute liegt kein neuer Beschluss zu einem Bau oder einem Sanierungskonzept des DRK-Kindergartens vor.

Nach heftigen Debatten haben die Politiker ohne die Stimmen der Grünen einem Konzept des FC Union Tornesch zur Gestaltung der geplanten Sportplatzanlage am Großen Moorweg mit Soccerhalle und Gastronomie zugestimmt.

Auf den Weg gebracht wurde der Ausschreibungstext für einen Verkehrsentwicklungsplan. Die Interessengemeinschaften Lindenweg und Südtangente hatten nicht locker gelassen, auch die Nachbarstadt Uetersen forderte von Tornesch einen Verkehrsentwicklungsplan. In Sachen Fusion Tornesch-Uetersen haben der Tornescher Hauptausschuss und der Uetersener Fusionsausschuss ein Gutachten in Auftrag gegeben. Das Interesse der Öffentlichkeit an den Sitzungen der beiden Gremien war gering. 2012 hat es auch wieder Einträge in das Goldene Buch der Stadt gegeben. Der prominenteste Eintrag stammt von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Sie war in die Mehrzweckhalle der Klaus-Groth-Schule gekommen und sprach dort auf der Abschlussveranstaltung der Landes-CDU zur Landtagswahl.

Auch Jubiläen wurden 2012 gefeiert. Und zwar das zehnjährige Bestehen der Städtepartnerschaft mit Strzelce Krajenskie, das 100-jährige Bestehen des TuS Esingen sowie 60 Jahre Spielmannszug im TuS Esingen und 50 Jahre Gebrauchshundverein Tornesch.

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erstellt am 30.Dez.2012 | 19:05 Uhr

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