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Uetersener Nachrichten

13. Dezember 2017 | 12:27 Uhr

Wahlkreiskonferenz : Rossmann wiedergewählt

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Ganz großer Bahnhof für einen, der Glamour und rote Teppiche so gar nicht mag, rote Schals und rote Argumente schon: Ernst Dieter Rossmann ist wieder sozialdemokratischer Direktkandidat im Kreis Pinneberg zur Bundestagswahl 2013. Die Wahlkreiskonferenz im Gartenbauzentrum Ellerhoop war für den altgedienten und „fleißigsten Abgeordneten Schleswig-Holsteins“ beileibe kein lockerer Selbstgänger. Da lagen schon so manches Mal die Nerven blank, „Denn“, so Rossmann, „es ist viel leichter, sich der Bewertung einer anonymen Menge zu stellen als der Beurteilung von Menschen, mit denen ich seit Jahrzehnten zusammenarbeite und die ich gut kenne.“

shz.de von
erstellt am 11.Dez.2012 | 21:36 Uhr

Zwischen riesigen roten Stellwänden mit SPD-Label und einer Powerpoint-Präsentation mit Bildern aus dem politischen Leben Rossmanns auf Großleinwand sprach vieles und viele für den Vollblut-Politiker aus Elmshorn, der gern mal eigene Wege geht und für den Bürgernähe kein Fremdwort ist. Der sich immer wieder in die Realität der Menschen vor Ort begibt und dort den Alltag miterlebt, spürt, wo der Schuh drückt. Um es vorweg zu nehmen: Mit 66 Ja-Stimmen von 67 stimmberechtigten anwesenden SPD-Mitgliedern erreichte Rossmann ein mindestens so gutes Ergebnis wie Angela Merkel auf dem CDU-Parteitag.

Kreisvorsitzender Thomas Hoelck gab bei seiner Begrüßung gleich den Tenor vor, mit dem die Sozialdemokraten in den Wahlkampf gehen werden: in Deutschland sei soziale Gerechtigkeit, wirtschaftliche Vernunft und ökologische Kompetenz gefragt. Die CDU vertusche die immer größer werdende Schere zwischen ganz reich und ganz arm, biete keine Wachstumsperspektive für ganz Europa, der FDP sei wenig am Wohlergehen der Bevölkerung gelegen, sie sei extrem egoistisch, extrem unsozial und extrem überflüssig. SPD-Landesvorsitzender Ralf Stegner, der als guter Freund des Kreisverbandes Pinneberg nach Ellerhoop gekommen war, zitierte Willy Brandt mit den Worten „Politik taugt nur was, wenn sie das Leben der Menschen besser macht.“

Das Gemeinwohl sei in den letzten Jahren stark ins Hintertreffen geraten. „Daher muss das Wahlprogramm Fortschritt und Gerechtigkeit enthalten, eine klare Sprache sprechen und nichts versprechen, was nach der Wahl nicht gehalten werden kann“, so Stegner nachdrücklich.

Rossmann sei da der ideale Kandidat, denn ein Politiker könne nur überzeugend sein, wenn er selbst überzeugt ist.

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