Fußball : Rosenstadion ist bald reif für die Regionalliga

Im Uetersener Rosenstadion wurden schon viele spannende Fußball-Schlachten geschlagen – zuletzt am 15. Dezember 2013, als die 1. Herren des TSV Uetersen dem Oberliga-Spitzenteam Altona 93 im Pokal-Achtelfinale erst nach Verlängerung mit 2:3 unterlagen. Nun haben die TSV-Verantwortlichen hohe Ziele: Das Rosenstadion soll so umgebaut werden, dass es den Anforderungen, die der Norddeutsche Fußball-Verband an Regionalliga-Stadien stellt, erfüllt. Im Klartext heißt dies, dass zahlreiche Zäune aufgestellt und ein abgetrennter Zuschauer-Block für Anhänger der Gäste-Mannschaft (mit separatem Eingangsbereich) geschaffen werden sowie Sitzschalen installiert werden müssen. Letzteres soll zwischen den beiden Trainerbänken, wo die Zuschauer aktuell bereits auf Bänken sitzen können (Foto rechts), geschehen.

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31. März 2014, 21:15 Uhr

„In nicht allzu ferner Zukunft peilen wir den Aufstieg in die Regionalliga an“, sagte Bernd Enderle, 1. Vorsitzender der Abteilung Fußball des TSV Uetersen, dessen 1. Herren aktuell in der Landesliga Tabellen-Dritter sind. Um in die Regionalliga aufzusteigen, müssen also zwei Aufstiege (erst in die Ober- und dann in die Regionalliga) her. Doch die Uetersener werden nicht nur in Beine (sprich neue Spieler), sondern vor allem in Steine investieren. „Zunächst einmal hat es Priorität, dass das Rosenstadion alle Regionalliga-Anforderungen erfüllt“, sagte Bernd Enderle. Den Uetersenern soll es, wenn sie sportlich die Qualifikation für die Regionalliga schaffen, nicht so ergehen wie im Mai 2013 dem FC Elmshorn, der als souveräner Hamburger Oberliga-Meister auf eine Teilnahme an der Aufstiegsrunde zur Regionalliga verzichtete, weil weder seine Spielstätte an der Wilhelmstraße noch das Elmshorner Krückaustadion die Regionalliga-Anforderungen erfüllt. „Ich bin der Meinung, dass der Kreis Pinneberg einen Regionalligisten vertragen kann“, sagte Bernd Enderle schon vor Jahresfrist, als sich abzeichnete, dass der FCE mangels tauglicher Arena nicht in die vierthöchste deutsche Spielklasse aufsteigen kann. Nachdem auch die Verantwortlichen des VfL Pinneberg zum wiederholten Mal abwinkten, als sie gefragt wurden, ob sie sich um eine Zulassung für die Regionalliga bemühen und ihr Stadion entsprechend umgestalten wollen, soll nun in Uetersen eine Spielstätte entstehen, in der Viertliga-Fußball gespielt werden kann.

Der TSV könnte das Rosenstadion dann auch an den FC Elmshorn oder den VfL Pinneberg vermieten, falls diese in die Regionalliga aufsteigen. „Das Ziel ist es aber ganz klar, selbst in die Regionalliga zu kommen“, so Bernd Enderle. Am heutigen Dienstag, 1. April inspiziert Werner Prüfer vom Norddeutschen Fußball-Verband das Rosenstadion und teilt mit, welche Umbaumaßnahmen vorzunehmen sind.

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