zur Navigation springen

Rock’n’Rose in Langes Tannen : Rosenrocker lockten die Sonne

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Punktlandung! Noch am Morgen hatte es geregnet, doch pünktlich zum Start von Rock’n’Rose am Sonnabend in Langes Tannen verzogen sich die dunklen Wolken und die Sonne lachte vom Himmel herab. Sicherlich war es mehr als nur ein Stein, der Bernd Möbius und seiner Crew vom Herzen gefallen ist. „Regen können wir überhaupt nicht gebrauchen“, so der Veranstalter des rockigen Spektakels am Wochenende nach Wacken. Denn ohne Gäste keine Atmosphäre. Und auch keine Einnahmen. Doch die waren wichtig, schließlich war und ist es der Anspruch von Möbius, die Ausfallbürgschaft der Stadt niemals angreifen zu müssen. Das Festival soll sich selbst tragen.

Die 13 Bands und Liedermacher, die für das Geschehen auf der großen Bühne verantwortlich zeichneten, standen natürlich im Mittelpunkt. Doch auch das Rahmenprogramm konnte sich sehen lassen.

Da war zum einen die AOK Gesundheitskasse, die – zielgruppengerecht – kleine Präsente an die Besucher brachte: Leuchtstäbe und Sonnenbrillen. Zudem wurde ein „iphone 6“ verlost. Aus Elmshorn dabei war der Verein Stop Finning. Er hat sich zum Ziel gesetzt, das Töten von Haien für den menschlichen Genuss zu unterbinden und hat, so kann der Homepage entnommen werden, bereits erste Erfolge erzielt. Insbesondere das Finning, also das Abtrennen der Finne (Rückenflosse) des Hais und die anschließende Entsorgung des Tieres im Meer, müsse weltweit verboten werden. Haifischflossensuppe gilt insbesondere in China als Delikatesse.

Weiter auf sich aufmerksam machen konnten die Organisation „Viva con Agua“, einst gegründet vom Verein FC Sankt Pauli. Das Trinkwasserprojekt für Afrika wird von Rock’n’Rose seit Anfang an unterstützt. Die Festival-Besucher konnten die Initiative über ihre Pfandbecher fördern. Und das taten sie reichlich. Möbius zählte 1000 Becher, die am Stand von „Viva con Agua“ abgegeben wurden. Macht 1000 Euro.

Der Verkauf von Getränken (wobei auf das Jugendschutzgesetz peinlich genau geachtet wurde) half, die Kosten zu decken. Wer zudem noch ein Freundschaftsbändchen erwarb, machte die Organisatoren restlos glücklich.

Gut angenommen wurde auch der Shuttle-Bus, der zwischen dem Tornescher Bahnhof und dem Festivalgelände an der Heidgrabener Straße verkehrte.

Für die Sicherheit zuständig war das erfahrene Team von Karsten Bünz aus Elmshorn. Im Einsatz war die Security mit 18 Kräften.

zur Startseite

von
erstellt am 09.Aug.2015 | 18:19 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert