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Uetersener Nachrichten

17. August 2017 | 06:05 Uhr

Handball : Rischs Lehrplan gut umgesetzt

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Eine Woche nach der Abgeschiedenheit in Schweden konnte sich Markus Risch, neuer Trainer der 1. Männer des TuS Esingen, nach der Rückkehr aus seinem Urlaub am Sonnabend über einen 39:23-Kantersieg gegen die HG Hamburg-Barmbek II freuen. In ihrem vierten Hamburg-Liga-Saisonspiel erfüllten die Esinger Spieler gleich beide Vorgaben, die Markus Risch ihnen gestellt hatte: „Wir wollten weniger als 25 Gegentreffer kassieren und selbst mehr als 30 Tore werfen“, so der Coach, der weiß: „Je häufiger man sein Tempospiel durchbekommt, desto eher geht man über 30 Tore ...“

Gegen die 2. Barmbeker Mannschaft, die in diesem Sommer in die Hamburg-Liga aufstieg, gelang es den Torneschern von Beginn an, mit dem von Markus Risch favorisierten Tempo-Handball zu Torerfolgen zu kommen. So stand nach acht Minuten eine 6:2-Führung auf der Anzeigetafel – und die Hälfte dieser sechs Tore fielen nach schnellen Esinger Angriffen. Vor allem Lennart Haas kam immer wieder erfolgreich zum Abschluss. Beim Stand von 9:4 nahm HG-Coach Christian Sachau bereits nach elf Minuten seine Auszeit. Durch zwei Fehlversuche der Heim-Sieben konnten die Barmbeker auf 12:10 verkürzen (18.), woraufhin Markus Risch seine Auszeit nahm.

„Nach einem starken Beginn sind wir im zweiten Teil der ersten Halbzeit etwas ins Wackeln gekommen“, gab der Esinger Coach zu. Kurz vor dem Ende des ersten Durchgangs legte Timo Kreckwitz aber noch zwei Tore zur 19:15-Pausenführung nach. „Der Schlüssel zum klaren Sieg war dann, dass wir in der Abwehr nach dem Seitenwechsel deutlich verbessert agiert haben“, betonte Markus Risch. Immer wieder packten die TuS-Spieler in der Deckung nun entschlossen zu, so dass bereits in der 42. Minute erstmals eine Zehn-Tore-Führung (27:17) auf der Anzeigetafel stand.

Die Hausherren konnten ihre klare Führung nutzen, um allen Akteuren Spielanteile zu geben – und so trugen sich alle Esinger Feldspieler in die Torschützenliste ein. Mit Kreckwitz, Jonathan Karow und Lennart Risch kamen drei verschiedene Spielmacher zum Einsatz: „Alle drei haben ihre Sache sehr gut gemacht“, lobte Markus Risch, der feststellte: „Im Laufe der zweiten Halbzeit konnten die Barmbeker konditionell nicht mehr mithalten und im Angriff keinen Druck mehr ausüben.“

So bauten die Tornescher ihren Vorsprung kontinuierlich aus und verpassten es beim Endstand von 39:23 nur hauchdünn, die 40-Tore-Marke zu knacken. Markus Risch sah „einen klaren Fortschritt gegenüber den vorherigen Spielen“ und sagte abschließend: „Ich habe einen Lehrplan aufgestellt, nach dem die Spieler im Laufe der Saison etwas lernen sollen – und das Barmbek-Spiel war ein Schritt in die richtige Richtung!“

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erstellt am 05.Okt.2014 | 18:02 Uhr

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