Wahlausschuss : Ring frei zur Bürgermeisterwahl

Es war nicht anders zu erwarten, aber die Formalie musste sein: Die für die Bürgermeisterwahl eingereichten Wahlvorschläge von Amtsinhaber Roland Krügel und Andreas Bannick wurden von den Mitgliedern des Wahlausschusses für die Bürgermeisterwahl am 6. November zugelassen.

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23. September 2011, 22:23 Uhr

Anmerkungen und Diskussionsbedarf hatten die Wahlausschuss-Mitglieder nicht. Wahlleiterin Inga Ries hatte zuvor erklärt, dass die Wahlvorschläge geprüft worden sind und keine Mängel festgestellt wurden. Nach gut zehn Minuten war die Sitzung des Wahlausschusses beendet. Neben Bürgermeister Roland Krügel, der in den Zuschauerreihen Platz genommen hatte, saß sein CDU-Parteifreund Joachim Reetz. Andreas Bannick war in Begleitung seiner Ehefrau Petra gekommen, auch sein Vater Martin Bannick war anwesend. Ansonsten verfolgten Rolf König (SPD), Ronald Schulze (Grüne) und Manfred Fäcke (bürgerliches Mitglied für die SPD im Finanzausschuss) die Entscheidung über die Zulassung der Wahlvorschläge.

Andreas Bannick hatte seine Bewerbung am 25. August mit 115 Unterstützerunterschriften eingereicht. Roland Krügel am 14. September. Als Amtsinhaber brauchte er keine Unterstützerunterschriften. Beide wollen am 24. Oktober die Möglichkeit nutzen, sich in der Begegnungsstätte POMM 91 den Fragen der Bürger zu stellen.

Andreas Bannick will bis dahin noch viele Klinken putzen und das persönliche Gespräch mit seinen potentiellen Wählern suchen. Von einem Wahlstand und Plakaten hält er nichts. „Der persönliche Kontakt ist wichtig. Da kann ich mich vorstellen und erläutern, was ich vorhabe“, so Andreas Bannick. Er will Bindeglied zwischen Bürgern, Politik und Verwaltung sein. Sein Stichwort ist hierbei „Bürgernähe“. Er sei kein Zählkandidat, sondern habe die feste Absicht, Bürgermeister zu werden. „Für mich ist das eine Herzensangelegenheit. Die Bürger sollen entscheiden“, so Bannick. Seine Frau Petra steht hinter ihm und traut ihm zu, sein Ziel zu schaffen.

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