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Uetersener Nachrichten

18. August 2017 | 13:18 Uhr

Geschichte : Riesenandrang beim Erntefest

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Das Herz des Holmer Erntedankfestes ist sicher der historische Teil auf dem Dorfplatz mit der Bauernrede, der Ansprache der Bäuerin, des Kindes und des „Ploogdrivers“. Doch es gibt vieles mehr, das den Besuch lohnt und so waren – sicher auch Dank der angenehmen Temperaturen – noch einmal deutlich mehr gekommen als in den ohnehin guten Vorjahren.

Der Corso startete wie üblich Mittags am Industriegebiet Bredhornweg und gehörte zu den längsten der vergangenen Jahren. Gut 800 Meter maß er und über 50 Wagen waren geschmückt worden. Nicht nur Holmer sorgen für den farbenprächtigen Umzug. So waren auch Treckerfreunde aus Heist, die Hetlinger Bandreißer und Obstbauern aus Haselau dabei. Für die passende Unterhaltung sorgten die Musikzüge Moorrege und Schenefeld sowie der Spielmannszug Haselau.

Viele Bürger hatten ihre Hecken und Zäune entlang der Strecke geschmückt. Manche bauten Tische und Stühle im Vorgarten oder auf der Garageneinfahrt auf. Von den Zuschauern wurde jedem Wagen zugeprosted und mit lautem „Hallo“ begrüßt.

Bereits im vergangenen Jahr hatte Uwe Denker – er gehört zusammen mit Karl-Heinz Ladiges und Dieter Herrmann vom Förderverein für Kultur und Brauchtum zum inneren Zirkel der Organisatoren – die Aufgabe übernommen, die einzelnen Wagen bei ihrer Ankunft vorzustellen. Rund um den Festplatz standen Zelte, Buden und Wagen, von denen Speis und Trank verkauft wurden. Auffallend die lange Schlange vor dem Zelt, in dem die Landfrauen Kaffee und Kuchen anboten.

Manche Besucher machen nur eine kurze Stippvisite, kaufen sich etwas zu essen, klönen vielleicht ein bisschen und verschwinden dann wieder. Die meisten blieben aber länger und es scheint, dass auch einige Bürger aus Nachbardörfern vorbei schauten.

Gleichermaßen interessant für Historien- und Technikfans ist der Hof von Jan Kleinwort in der Schulstraße. Der hat eine umfangreiche Sammlung von alten landwirtschaftlichen Geräten und kann zu fast jedem Teil auch noch eine Geschichte erzählen.

Zwei „Attraktionen“ gab es für Kinder. Der TSV baute in einer Ecke des Festplatzes allerlei Spiele auf. Außerdem hatte ein Anbieter von Ziegenkäse auch noch ein paar vierbeinige Lieferanten seiner Grundprodukte mitgebracht. Die mussten von den Kleinen natürlich intensiv in Augenschein und auch gestreichelt werden.

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erstellt am 06.Okt.2013 | 20:52 Uhr

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