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Uetersener Nachrichten

23. Oktober 2017 | 05:02 Uhr

Handball : Richtungweisender Sieg

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

„Grundlage für den Klassenerhalt“ nannte Trainer Dennis Lißner den Umstand, dass seine 2. Männer des TuS Esingen ihre ersten drei Hamburg-Liga-Spiele allesamt gewannen. Zum Rückrunden-Auftakt gab es gegen dieselben drei Gegner, die ebenfalls ihr Dasein im Tabellenkeller fristen, immerhin vier von sechs möglichen Punkten. Der am Sonnabend errungene 28:26-Sieg gegen die SG Bramfelder SV/Hamburger SV war besonders wertvoll, denn durch ihn haben die Esinger nun vier Zähler Vorsprung auf die SG, die als Vorletzter den ersten Abstiegsplatz belegt.

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erstellt am 25.Jan.2016 | 19:32 Uhr

Tornesch. „Grundlage für den Klassenerhalt“ nannte Trainer Dennis Lißner den Umstand, dass seine 2. Männer des TuS Esingen ihre ersten drei Hamburg-Liga-Spiele allesamt gewannen. Zum Rückrunden-Auftakt gab es gegen dieselben drei Gegner, die ebenfalls ihr Dasein im Tabellenkeller fristen, immerhin vier von sechs möglichen Punkten. Der am Sonnabend errungene 28:26-Sieg gegen die SG Bramfelder SV/Hamburger SV war besonders wertvoll, denn durch ihn haben die Esinger nun vier Zähler Vorsprung auf die SG, die als Vorletzter den ersten Abstiegsplatz belegt.

Weil sich TuS-Torhüter Jan-Michael Bruhn krank abmeldete, streifte sich Yannick Hellmich, der in den letzten Jahren als Feldspieler agierte, bis zur A-Jugend aber Keeper war, das Torwart-Trikot über. „Für den Fall, dass Maximilian Rathke sich die Arme bricht“, so Dennis Lißner vor dem Spiel. Die Gäste gingen nach einer halben Minute in Führung und Lukas Geertz egalisierte nach einer „schnellen Mitte“ postwendend, so dass es nach 40 Sekunden 1:1 stand.

Danach setzte auf beiden Seiten die Abwehrarbeit ein und es entwickelte sich eine „ordentliche“ Hamburg-Liga-Begegnung ohne übermäßige Härte. Die Bramfelder lagen beim 2:3 (5. Minute) und 3:5 (8.) in Führung. Eine Zeitstrafe gegen Geertz (9.), dem kurz zuvor mit seinem dritten Tor der 4:5-Anschluss gelungen war, weckte den Kampfgeist der Hausherren, die in Unterzahl mit 6:5 in Führung gingen (11.). Es blieb eng: Nach dem 8:7 (16.) trafen die Hamburger dreimal in Folge zum 7:10 (19.), woraufhin Dennis Lißner seine Auszeit nahm. Vier Minuten später führten die Esinger wieder (11:10), ehe beim Stand von 13:11 die Gäste zur Auszeit baten (25.). 115 Sekunden vor dem Ertönen der Pausensirene egalisierten sie zum 14:14, doch gute Abwehrarbeit und konzentriertes Angriffsverhalten bescherten der TuS-Zweiten eine 16:14-Pausenführung.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs schlichen sich auf beiden Seiten einige Fehler ein. Das Angriffsspiel wirkte nun ideenlos und die Gäste glichen beim 16:16 (32.) sowie 17:17 (38.) zweimal aus, ehe die Tornescher das Zepter wieder übernahmen. In der 43. Minute durfte Hellmich dann ‒ ohne gesundheitliche Beeinträchti- gungen bei Rathke ‒ ins TuS-Tor und „guckte“ einen Strafwurf der SG über die Latte.

Mathias Neumann (eigentlich 4. Herren) sorgte am gegnerischen Kreis für Unruhe und war mit zwei Treffern an der erstmaligen und richtungweisenden Vier-Tore-Führung (22:18/48.) beteiligt. Der 25:20-Vorsprung (52.) hielt zwar nicht bis zum Ende, war aber der Grundstein für den hart erkämpften 28:25-Sieg. „In der entscheidenden Phase haben wir weniger Fehler gemacht“, so TuS-Trainer Dennis Nickel, der „die starke, geschlossene Abwehrleistung“ hervorhob.

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