Feuerwehr : Richtfest an der Ahrenloher Wache

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„Ich habe eine ganz besondere Beziehung zur Feuerwehr Ahrenlohe. Mein Großvater Curt Hell war hier Wehrführer und jetzt ist es mein Cousin Dirk Lolies“, sagte Zimmerermeister Joachim Hensel von der gleichnamigen Zimmerei aus Brande-Hörnerkirchen, bevor er in seinem Richtspruch die Tornescher Feuerwehrleute hochleben ließ und ein dreifaches „Wasser marsch!“ auf die Feuerwehren Ahrenlohe und Esingen, die Stadt Tornesch und die am Bau der Feuerwachenerweiterung in Ahrenlohe beteiligten Handwerker aussprach.

shz.de von
19. Oktober 2012, 20:42 Uhr

Die Ahrenloher Feuerwehrleute und die zahlreich zum Richtfest erschienenen Gäste bestätigten dem Zimmermann Joachim Hensel und dem Architekten Thomas Butzlaff vom Büro Butzlaff und Tewes, dass sie mit dem Bauwerk sehr zufrieden sind und seiner Fertigstellung mit Freude entgegensehen. Der 780 Quadratmeter große Anbau an die vorhandene 225 Quadratmeter große Feuerwache Ahrenlohe umfasst eine Fahrzeughalle mit vier Stellplätzen für Löschfahrzeuge und Gerätewagen inklusive eines Wagen-Waschplatzes. Außerdem werden in dem Anbau Sanitärräume, Alarmgarderoben, Lagerflächen, ein Schulungs- und Ausbildungsraum, die Kleiderkammer und Atemschutzwerkschaft für beide Tornescher Feuerwachen sowie das Büro des seit dem 1. August hauptamtlich tätigen Gerätewartes untergebracht sein.

Architekt Thomas Butzlaff betonte, dass er großen Respekt vor der Entscheidung der Tornescher Politik und Verwaltung habe, in beide Feuerwachen zu investieren. Denn auch in Esingen wird gerade ein Anbau für 1,5 Millionen Euro realisiert.

Die Investitionskosten für den Anbau an die Ahrenloher Wache und die Neugestaltung des Außengeländes mit 64 Pkw-Stellplätzen wurden mit 1,7 Millionen Euro angesetzt. Bürgermeister Roland Krügel machte in seiner Ansprache noch einmal bewusst, warum Politik und Verwaltung an beiden Feuerwehrstandorten festhalten und sie ausbauen. „Unser Stadtgebiet ist groß und durch die Bahnschiene getrennt. Einsatzorte müssen schnell erreichbar sein. Dazu brauchen wir auch unbedingt die gesamte K22“. Roland Krügel dankte den bislang am Erweiterungsbau beteiligten Firmen und betonte, dass das Projekt im Zeitplan sei. Was allerdings die Kosten betrifft, so kündigte er aufgrund von unvorhergesehenen Geländeentwässerungs- und Niveauangleichungsarbeiten einen „Tick höhere Kosten“ an.

Auch Feuerwehr-Gäste aus der Partnerstadt Strzelce Krajenskie sowie der Ahrenloher Partnerwehr Groß Stieten waren zum Richtfest gekommen.

Die polnischen Gäste überreichten Präsente und einen Brief ihres Bürgermeisters Wieslaw Sawicki mit Glückwünschen zum Feuerwachenanbau und zur Weiterentwicklung der beiden Tornescher Feuerwehren.

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