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Uetersener Nachrichten

16. Dezember 2017 | 22:16 Uhr

K22 : Resolution an den Minister

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

In ihrer Sitzung am Dienstag, dem 15. März, wird die Ratsversammlung eine Resolution an die Landesregierung verabschieden mit der Forderung, die Planung und den Bau der K22 voranzutreiben. Die Christdemokraten hatten in der jüngsten Sitzung des Bauausschusses den Antrag für diese Resolution gestellt. Wie berichtet, schlossen sich die Sozialdemokraten dem Antrag an.

shz.de von
erstellt am 11.Mär.2016 | 18:39 Uhr

Die Mitglieder der Ratsversammlung wollen in ihrer Resolution Wirtschafts- und Verkehrsminister Reinhard Meyer (SPD) auffordern, seinen Einfluss auf die Planungsbehörden wahrzunehmen, damit die Überprüfungen der Planungsunterlagen abgeschlossen werden und der Planfeststellungsbeschluss so schnell wie möglich erlassen werden kann. Wichtig ist den Tornescher Politikern zudem, dass die Landesregierung die Förderung der K22 über das Jahr 2019 hinaus sicherstellt.

Bürgermeister Roland Krügel hatte in der Sitzung des Bauausschusses vor dem Hintergrund, dass die Planfeststellungsbehörde bei der Überprüfung der aktuellen Unterlagen zum Planfeststellungsbeschluss Nachbesserungsbedarf im Bereich des Artenschutzes (die UeNa berichteten) festgestellt hat, scharfe Kritik an der Arbeit des Kreises geübt. „Der Kreis hätte in Sachen Kartierung Feldermäuse und Kiebitze entlang der K22 im Bereich des Wischmöhlenweges längst nacharbeiten müssen. Er hat doch die Aufgabe, das Verfahren bis zur Feststellung zu begleiten. Wir erwarten nun vom Kreis, dass er in die Puschen kommt und, sobald der Planfeststellungsbeschluss dann da ist, Sofortvollzug für die K22 beantragt“. Vor Sommer 2017 ist aufgrund der Nachbesserung nicht mit dem Planfeststelungsbeschluss zu rechnen. Doch die Zeit drängt. Die Förderung für den Bau der K22 läuft 2019 aus und die Bahn hat für 2018 eine Sperrpause eingeplant, die die Umleitung des Zugverkehrs während des Tunnelbaus in Esingen ermöglichen würde.

„Wir, Uetersen und die Marsch wollen und brauchen die Straße. Wenn die K22 nicht gebaut wird, weil es keine Fördergelder mehr gibt, muss der Kreis die Unterhaltung der vorhandenen Straße allein finanzieren. Entweder wir kriegen die Straße verhältnismäßig günstig oder der Kreis muss sehen, wie er klarkommt“, ereiferte sich der Tornescher Bürgermeister. Er betonte, dass der Kreis nach bisheriger Kostendrittelung von Land, Bund und Kommunen für das 30 Millionen Euro- Projekt K22 maximal 1,5 Millionen Euro zu zahlen hätte.

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