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Evangelische Kirche : Renaissance der Jugendarbeit der Kirche

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Nach mehr als einjähriger Pause gibt es seit dem 1. Oktober wieder einen Jugenddiakon in der evangelisch-lutherischen Kirche der Rosenstadt. Die beiden Gemeinden „Am Kloster“ und „Erlöser“ haben sich nach längerer Auswahlphase für Andreas Bohrmann entschieden, einen gestandenen Religionspädagogen, Sozialpädagogen und Sozialarbeiter mit Berufserfahrung.

shz.de von
erstellt am 03.Okt.2014 | 18:05 Uhr

Das, so betonten die Pastoren Kirsten Ruwoldt, Almuth Bretschneider, Johannes Bornholdt und Christian Hild gestern, sei ein wichtiges Kriterium gewesen.

Andreas Bohrmann stammt aus Berlin, dort hat er auch studiert, danach erfolgte der Umzug aufs „flache Land“. Mit seiner Familie lebt er derzeit bei Itzehoe, erwägt aber durchaus einen Umzug nach Uetersen.

Der neue Jugenddiakon ist von sofort an telefonisch unter 04122/42455 erreichbar. Angestellt wurde er von der Erlöserkirchengemeinde, sein Büro hat Andreas Bohrmann jedoch im Jochen-Klepper-Haus, dem Gemeindehaus der Kirche „Am Kloster“. Insofern teilen sich beide Gemeinden Aufgaben und Arbeitsstelle.

Was plant der neue Diakon? Was sind seine Tätigkeitsfelder? Nach einem Jahr Vakanz wird einiges neu zu erarbeiten sein. So auch die regelmäßigen Jugendtreffen im Keller des Jochen-Klepper-Hauses, ausgestattet mit Kicker, Billard, Airhockey und vielen gemütlichen Sitzecken. Der erste Termin ist der kommende Donnerstag, 9. Oktober. Von 17 Uhr an treffen sich dort Jugendliche, die mindestens das 12. Lebensjahr vollendet haben, also bereits den Konfirmandenunterricht besuchen. Sein vorrangiges Ziel sei es, junge Menschen auf ihrem religiösen Weg zu begleiten, sagt der neue Jugenddiakon. Und dafür möchte er auch ökumenische Netzwerke entwickeln. So will er zum Beispiel den Kontakt zur Gemeindepädagogin der Gemeinschaft in der evangelischen Kirche (Martin-Luther-Haus) aufnehmen und gemeinsame Interessen hinsichtlich der Jugendarbeit ausloten.

Andreas Bohrmann weiß, dass er seine Kraft zunächst auf die Aufbauarbeit konzentrieren muss. Verantwortlich fühlt er sich bereits für Kinder im Vorkonfirmandenalter (ab neun Jahren). Diesen will er geeignete Freizeitmöglichkeiten anbieten, verbunden natürlich mit christlichen Werten.

Wer am kommenden Donnerstag im Jugendkeller vorbeischauen möchte, ist herzlich willkommen. Ganz ohne Anmeldung.

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