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Uetersener Nachrichten

16. Dezember 2017 | 16:32 Uhr

Fußball : Remis macht MSV Mut

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Weil die 1. Herren des Moorreger SV aus ihren ersten drei Partien nach der Winterpause keinen Punkt geholt und jahresübergreifend fünfmal in Folge verloren hatten, drohte ihnen am Sonntag erstmals das Absinken auf einen Abstiegsplatz. Doch dann gab es gleich zwei überraschende und für den MSV positive Ergebnisse: Der Drittletzte SV Hörnerkirchen unterlag dem TV Haseldorf mit 0:1 (die UeNa berichteten), während die Moorreger selbst bei Gencler Birligi Elmshorn ein 1:1-Unentschieden erreichten ‒ und damit ihr Polster auf „Höki“ auf drei Zähler ausbauten.

shz.de von
erstellt am 24.Mär.2015 | 20:53 Uhr

„Für uns war das ganz klar ein gewonnener Punkt“, so MSV-Coach Arne Frank, der auch auf die Stärke des Gegners verwies und den Tabellen-Sechsten Gencler Birligi als „Qualitäts-Mannschaft“ anpries. Hatten die Moorreger das Hinspiel noch deutlich verloren (2:6 am heimischen Himmelsbarg), so besaßen sie nun im Stadion Krückaupark in der ersten Halbzeit „ein klares Chancenplus“, wie Frank es ausdrückte. Und bereits in der zweiten Minute gingen die Gäste in Führung, als Christian Posern einen Eckstoß von Philip Zink zum 0:1 einköpfte.

„Das hat uns natürlich beflügelt“, wusste Frank, der seine Mannschaft lobte: „Bis zur Pause hat sie eine sehr, sehr gute Leistung gezeigt!“ Sogar eine höhere Führung wäre möglich gewesen: Zink und Marvin Hoffmann erarbeiteten sich mehrere gute Gelegenheiten, zielten aber wiederholt knapp vorbei. Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Hausherren den Druck und schnürten die Moorreger eine Viertelstunde lang in deren Strafraum ein. Als MSV-Keeper Jan-Niklas Bohl nach einer Linksflanke weggedrückt wurde, trafen die Elmshorner auch ‒ Schiedsrichter Marco Rinneberg (vom Hamburger SV) hatte das Foul aber gesehen und erkannte das Tor nicht an (51.).

Dann gelang Mesut Yildiz aus Mittelstürmer-Position jedoch der 1:1-Ausgleich (63.). „Danach haben wir uns wieder gefangen und sind auch wieder in die gegnerische Spielfeldhälfte gekommen, wodurch der Druck auf unsere Abwehr nicht zu groß geworden ist“, berichtete Frank, der sich sehr darüber freute, dass rund 40 MSV-Anhänger mit an die Krückau gekommen waren. Sie bejubelten bereits die erneute Führung, als ein Gencler-Akteur den Ball nach einem Moorreger Freistoß ins eigene Netz drückte (80.) ‒ aber Rinneberg erkannte dieses Eigentor nicht an, weil er Martin Skowronek zuvor im Abseits gesehen hatte.

In den letzten fünf Minuten schlugen die Elmshorner noch einige gefährliche Eckstöße in den Strafraum der Moorreger, die das 1:1 aber bis zum Abpfiff hielten. „Diesen Punkt haben wir uns redlich verdient“, sagte Frank, dessen Team aus dem Ende der Niederlagen-Serie neuen Mut schöpfen sollte.

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