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Uetersener Nachrichten

20. Oktober 2017 | 12:50 Uhr

Fußball : Remis im Gipfeltreffen

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Ausgerechnet für das Topspiel der Kreisklasse 1 zwischen den 1. Herren des Heidgrabener SV (Spitzenreiter) und dem Tabellen-Zweiten TuS Hemdingen-Bilsen hatte der Hamburger Fußball-Verband keinen Schiedsrichter-Angesetzt. Sebastian Hesse, der beim vorherigen Spiel der Hetlinger A-Jugend Schiedsrichter-Assistent war, sprang ein. Mit 20-minütiger Verspätung konnte der Ball am Sonntagnachmittag im Deichstadion dann endlich rollen.

shz.de von
erstellt am 26.Nov.2014 | 19:13 Uhr

In der ersten halben Stunde standen die Gäste, die vor dem Anpfiff nur aufgrund ihrer um zwölf Treffer schlechteren Tordifferenz hinter den punktgleichen Hetlingern lagen, sehr tief. „Wir waren fast durchgängig im Ballbesitz und haben nicht schlecht gespielt, uns allerdings zu wenig Chancen herausgearbeitet“, berichtete HMTV-Trainer Jonas Hübner.

Trotzdem gingen die Hausherren in der 25. Minute in Führung: Als Jesse Plüschau und sein Gegenspieler nach einem Eckstoß zum Ball gingen, wollte Referee Hesse ein Foulspiel des Hemdingers gesehen haben und entschied auf Elfmeter. „Das war eine sehr umstrittene Entscheidung“, sagte Hübner. Marvin Looks verwandelte zum 1:0.

Danach wurden die Gäste offensiver und versuchten, ein Pressing aufzuziehen. „Da hat unser Gegenpressing nicht so funktioniert, wie ich es mir gewünscht hätte“, tadelte Hübner und stellte fest: „Wir waren in einigen Szenen zu langsam und zu träge – da fehlten uns die Aggressivität und die Lauffreudigkeit, die uns gegen den TuS Appen noch einen 7:1-Sieg gebracht hatten!“ Die schlechten Platzverhältnisse trugen ebenfalls dazu bei, dass es kaum spektakuläre Szenen gab: „Es wollte nicht viel gelingen“, so Hübner, der Adnan Kubat als „bestes Beispiel“ nannte: Kubat sei „viel gelaufen, aber immer wieder sind ihm die Bälle versprungen“.

Im zweiten Durchgang übten die Hemdinger, die schon vor der Pause zwei gute Chancen hatten, noch mehr Druck aus. „Da haben wir nicht gut verteidigt“, gab Hübner zu. In der Schlussminute zeigte Hesse wieder auf den ominösen Punkt – nun sprach er den Gästen einen sehr umstrittenen Elfmeter zu, was wohl eine Konzessionsentscheidung war. So fiel der 1:1-Endstand, den Hübner als „verdient“ einstufte, da seine Hetlinger in der ersten und die Gäste in der zweiten Hälfte Vorteile gehabt hätten. „Hemdingen war uns absolut ebenbürtig und unser bisher stärkster Gegner“, sagte Hübner abschließend.

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