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Bürgermeisterwahl : Relativ ist nicht genug: Stichwahl

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Alles ist relativ, wird Albert Einstein zitiert. Auch die Bürgermeisterwahl in Uetersen. Denn der absolute Wahlerfolg blieb Amtsinhaberin Andrea Hansen gestern verwehrt. Allerdings konnte sie ihre Herausforderer deutlich hinter sich lassen. Für die Bürgermeisterin entschieden sich knapp 48,6 Prozent der Wähler. Andreas Faust (CDU) kam auf 39,2 Prozent.

Bernd Möbius konnte 10,6 Prozent der an der Wahl teilnehmenden Bürger überzeugen, Steffen Peter landete abgeschlagen auf Platz vier, erhielt 1,6 Prozent der Stimmen. So müssen Andrea Hansen und Andreas Faust am 5. Oktober noch einmal antreten und die Bürger an die Urnen. Denn dieses Datum ist der bereits festgelegte Termin der Stichwahl zwischen den beiden stärksten Kandidaten.

„Uetersen ist eine spannende Stadt. Das zeigt auch das Wahlergebnis“, kommentierte die Amtsinhaberin das Ergebnis des gestrigen Abends. Faust gab sich optimistisch. „Da geht noch was! Ich bin sehr optimistisch, dass sich am Ende des Rennens die Fachkompetenz durchsetzt“. Bernd Möbius sagte, dass er nicht verloren habe, maximal sei er unterlegen gewesen. Der relative Wahlerfolg der Bürgermeisterin erfolgte bei leider schwacher Wahlbeteiligung von 38,22 Prozent.

Um der Stichwahl zu entgehen, hätte Andrea Hansen 50 Prozent plus eine Stimme benötigt. So wird weiter gekämpft und auf beiden Seiten um die Gunst der Wähler geworben. Achtung: Briefwahl ist wieder möglich. Nach Angaben des Rathauses spätestens von Mittwochmorgen an. Die Wahllokale am 5. Oktober haben erneut von 8 bis 18 Uhr geöffnet.

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erstellt am 21.Sep.2014 | 20:25 Uhr

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