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Uetersener Nachrichten

25. November 2017 | 04:52 Uhr

Fußball : Reichlich Tore im Regen

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die Zuschauer, die am Sonntag trotz Dauerregen an die Uetersener Straße kamen, sahen zwischen den 1. Herren des Heidgrabener SV und den 1. Männern des TSV Heist ein abwechslungsreiches Kreisliga-Spiel und sieben Tore. HSV-Torjäger Philippe Schümann vergab zunächst zwei gute Gelegenheiten: Er hatte TSV-Torwart Fabian Mielke jeweils schon umspielt, schoss dann aber rechts aus spitzem Winkel einmal am langen Pfosten vorbei und einmal über die Latte. Effizienter agierten die Heistmer: Nach einem langen Pass von Tim Ossenbrüggen zog Marc Richert mit dem Ball an HSV-Keeper Krystof Barth vorbei und schob zum 0:1 ein (19.).

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erstellt am 07.Apr.2014 | 22:30 Uhr

Bei einer ähnlichen Aktion (dieses Mal kam der lange Pass von Rafael Vazquez) schlenzte Jannik Ossenbrüggen den Ball frei vor Barth zum 0:2 in die lange Ecke (28.). „In der ersten halben Stunde sind wir überhaupt nicht ins Spiel gekommen“, schimpfte HSV-Coach Ove Hinrichsen, während TSV-Trainer Ingo Jopp feststellte: „Wir haben mit einer sehr konsequenten Torausbeute verdient geführt!“

In der 32. Minute kamen die Hausherren zurück ins Spiel: Nachdem Schümann sich rechts nach vorne durchgetankt und quergelegt hatte, schob Tim Siebels zum 1:2 ein. „Danach waren wir die klar bessere Mannschaft“, berichtete Hinrichsen. Als Tim Siebels sich schön behauptet und seinerseits quergespielt hatte, stellte Chris Redmer den 2:2-Pausenstand her (41.). „Ein ungünstiger Zeitpunkt“, so Jopp, der haderte: „Wir haben nach unserer Führung weiter zu offen gespielt, was die bis dahin angeschlagenen Heidgrabener eiskalt ausgenutzt haben!“

Im zweiten Durchgang kam es noch besser für die Heim-Elf: Schümanns scharfer Freistoß von halblinks ging an Freund und Feind vorbei und schlug zum 3:2 im langen Eck ein (52.). „Danach war es eine offene Partie“, berichtete Jopp. Die Vorentscheidung im „Regen-Derby“ schien gefallen zu sein, als der eingewechselte Dennis Malysz zwei Heistmer ausspielte und querlegte zu Schümann, der aus „leicht abseitsverdächtiger Position“ (Jopp) zum 4:2 einschob (77.) und damit seine Führung in der Torjägerliste ausbaute. Maik Siebels verpasste es, für endgültige Klarheit zu sorgen, als ihm ein Abpraller an den Pfosten sprang (79.). Und so wurde es doch noch einmal spannend: Nach einem Gäste-Eckstoß kam Vazquez zum Kopfball; diesen konnte Barth noch parieren, aber Jannik Ossenbrüggen staubte zum 4:3 ab (83.). Fortan gaben die „Heistmer Jungs“ noch einmal Gas, konnten sich aber keine Chance zum 4:4 mehr erspielen. „Aufgrund der Chancen hat Heidgraben am Ende verdient gewonnen“, gab Jopp zu; auch Hinrichsen sprach von einem „verdienten Sieg“.

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