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Neujahrsempfang : Reichlich Pläne für die Zukunft

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Als „rappelvoll“ hat Bürgermeister Walter Rißler (CDU) den großen Saal des Dörphus’ bezeichnet. Zum Beginn des Neujahrsempfanges mussten aus allen Räumen Stühle hinzugeholt werden, um ausreichend Sitzplätze für die Gäste zu schaffen.

Nur kurz beschäftigte sich der Bürgermeister mit der Vergangenheit. Er hob den Start des Breitbandnetzes hervor. „Die Anfangsschwierigkeiten sind behoben und 600 Holmer im Netz“, verkündete er.

Mehr Raum nahm in seiner Rede die Zukunft ein. So berichtete Rißler, dass ein Vertrag mit der Wohnungsbaugesellschaft „GBK Pinneberg“ geschlossen wurde. Im Frühjahr 2013 ist der erste Spatenstich für den Bau von Seniorenwohnungen auf dem Dorfplatz geplant. Für die Jugend wird der Bolzplatz und das Freigelände mit der Skaterbahn neu gestaltet. Die Feuerwehr bekommt Digitalfunkempfänger. Fünf Krippenplätze werden durch die Umwandlung eines Gruppenraumes in einen Familienraum im Arche-Noah-Kindergarten geschaffen.

Die Straßenbeleuchtung wird auf LED umgestellt, berichtete der Christdemokrat. Und ein neues Baugebiet mit zwölf bis 14 Einheiten soll es auch geben: „Über den Namen ,Alte Möhl’ müssen wir noch mal nachdenken.“

Und Rißler – er ist schließlich auch Vorsteher des Amtes Moorrege – argumentierte gegen Pläne von Rot-Grün-SSW. Größere Verwaltungseinheiten und Zusammenschlüsse kleinerer Gemeinden sei das Ziel, erklärte er.

„Dabei arbeiten besonders unsere Gemeinden mit den Amtsverwaltungen kostengünstiger und bürgerfreundlicher“, sagte Rißler. Zudem kritisierte er Aufgabenverlagerungen auf die Kommunen ohne einen Finanzierungsausgleich.

Gilt sonst die eiserne Regel, dass auf dem Holmer Neujahrsempfang nur der Bürgermeister spricht, so wurde sie diesmal aufgeweicht. Rißler gab seiner Parteifreundin, der Landtagsabgeordneten und Hetlinger Bürgermeisterin Barbara Ostmeier das Wort. Im Namen der Gemeindeoberhäupter aus der Region lobte sie Holm und dessen Bürgermeister. „Zusammenhalt, Tatkraft und gesunder Optimismus“ machte sie im Nachbardorf aus. Und der Holmer Bürgermeister sei ihr immer ein Vorbild gewesen, sagte Barbara Ostmeier.

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erstellt am 07.Jan.2013 | 18:42 Uhr

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