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Schule : Regionalschule Uetersen: Wie lange noch?

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Von wegen Schulfriede! Die (vermutlich) nächste Landesregierung, bestehend aus SPD, Bündnis90/Die Grünen und dem SSW, hat in ihrem Koalitionsvertrag auch das Thema Schule behandelt. Demzufolge sollen sich Regionalschulen zu Gemeinschaftsschulen entwickeln.

Wie diese Ziele am besten umgesetzt werden können, soll gemeinsam im Rahmen einer Bildungskonferenz beraten werden. Im Koalitionsvertrag heißt es dazu: „Gerade in der Bildungspolitik soll sich unser neues Politikverständnis beweisen. Wir werden nicht gegen die Beteiligten Politik machen, sondern im Dialog mit allen.“ Unter dem Motto „Zukunft der Bildung - Bildung der Zukunft“ setzen SPD, die Grünen und der SSW auf einen Mit-, nicht auf ein Gegeneinander. Zu dieser „Bildungskonferenz Schule“ sollen nach den Sommerferien Akteure aus Schule, Gesellschaft, Kommune und Fraktionen eingeladen werden. Was bedeutet das für die Rosenstadtschule, Grund- und Regionalschule der Stadt Uetersen? Wird auch sie umgewandelt? Der Koalitionsvertrag ist eindeutig. Demnach soll sie einer Gemeinschaftsschule weichen.

Ingo Struve, Fraktionsvorsitzender der SPD, dazu: „Wir hatten uns für eine Regionalschule entschieden, weil wir im Schulzweckverband bereits über eine Gemeinschaftsschule verfügen.“ Gemeinschaftsschulen seien allerdings ein SPD-Thema. Wenn das Land es nun so wolle, werde es wohl so gemacht werden.

In der Fraktion habe die Uetersener SPD das Thema jedoch noch nicht behandelt, so Struve. Sein CDU-Kollege Kai Feuerschütz sagte: „Statt, dass bei der Schule Ruhe einkehrt, wird jetzt wieder Wind gemacht. Das Thema ist wieder unerträglich für alle.“ Rolf Maßow, Fraktionsvorsitzender der FDP, sah es gestern wie folgt: „Es ist schade, dass das gute Konzept nun wieder durcheinander geworfen wid. Die Unruhe in den Schulfragen bedauern wir. Wir hoffen, dass das schnellstmöglich beendet wird.

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erstellt am 05.Jun.2012 | 22:18 Uhr

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