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Uetersener Nachrichten

21. November 2017 | 17:03 Uhr

Bürgerdialog : Regierung auf Werbetour

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Für Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) bleibt die Bildung in Schleswig-Holstein eines der Schlüsselthemen für die Zukunftsfähigkeit des Landes. „Wir müssen die bestmögliche Ausbildung schon in der Kita sicherstellen“, sagte er am Montagabend bei einem Treffen mit Kreis Pinneberger Bürgern in der Theodor-Heuss-Schule.

shz.de von
erstellt am 23.Jun.2015 | 19:12 Uhr

Verlässliche Schulen und qualifizierter Unterricht in gut sanierten Gebäuden sind für den Chef der schleswig-holsteinischen Regierung ebenso erklärtes Ziel wie die Abschaffung der Bildungsgebühren. „Stück für Stück wollen wir die Belastungen von den Familien nehmen“, sagte Albig, warb aber gleichzeitig um Geduld. Der Prozess dauere, die Pläne seien nicht sofort zu verwirklichen.

Drei Jahre nach der Landtagswahl reisen Mitglieder der Lndesregierung und der SPD-Fraktion mit dem Ministerpräsidenten an der Spitze derzeit durch das Land und treffen im Rahmen sogenannter Regionaldialoge auf Schleswig-Holsteiner. „Wir wollen Rechenschaft ablegen über das, was wir bisher getan haben“, sagte Partei- und Fraktionsvorsitzender Ralf Stegner. Und mehr noch: „Wir wollen gemeinsam überlegen, was wir in Zukunft für Schleswig-Holstein erreichen wollen, damit das Land eine erfolgreiche Zukunft vor sich hat und eine Region bleibt, in die man gerne ein-, aber nicht auswandert“, sagte Torsten Albig.

Dabei stehen Themen wie Digitalisierung, Verkehrsinfrastruktur und Flüchtlingspolitik ganz oben auf der Regierungsagenda. Der Ministerpräsident kündigte besondere Anstrengungen in den Bereichen an, „in denen wir jetzt schon innovativ, modern und stark sind“, also etwa die Ernährungswirtschaft, der Tourismus und die maritime Industrie.

Er sprach sich für den Erhalt der Gymnasien als „bedeutende Schulform“ aus und sagte zu, sie im gleichen Maß zu stärken wie andere Schulformen auch. Albig versprach außerdem goße Anstrengungen im Straßenbau. Zukünftig sollen jährlich 30 Millionen Euro auch in Maßnahmen im Kreis Pinneberg fließen.

Vor etwa 100 Bürgern, darunter zahlreiche Kommunalpolitiker, bezeichnete er die Energiewende als alternativlos und Schleswig-Holstein als Einwanderungsland. Jetzt gehe es darum, die ankommenden Menschen mit Bildung und Sprache zu versehen, sie mit Zuneigung und Wärme willkommen zu heißen und so die Erfolgsgeschichte aus der Zeit nach dem 2. Weltkrieg zu wiederholen.

Im Anschluss kamen die Gäste mit Vertretern von Regierung und SPD-Fraktion in kleinen Gruppen zum Gedankenaustausch zusammen.

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