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Uetersener Nachrichten

12. Dezember 2017 | 10:01 Uhr

Stipendium : Rebeccca fährt nach Amerika

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Ein Jahr in den Vereinigten Staaten leben und dort zur Schule gehen – dies er Wunsch wird für Rebecca Bock aus Pinneberg jetzt wahr. Der Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordnete Ernst Dieter Rossmann nominierte die 16-jährige Schülerin des Pinneberger Theodor-Heuss-Gymnasiums als Stipendiatin des Parlamentarischen Patenschaftsprogramms (PPP) des Deutschen Bundestags.

shz.de von
erstellt am 04.Mai.2014 | 17:39 Uhr

„Ich habe mich schon immer für die USA interessiert. Insbesondere die Offenheit der Menschen dort fasziniert mich“, berichtete die junge Pinnebergerin jetzt im Rahmen der Vorstellung durch ihren „Paten“ Rossmann. Mit besonderer Vorfreude sieht sie dem dortigen Ganztags-Schulsystem und dem starken Sport-Angebot der US-Schulen entgegen. „Ich bin begeisterte Tänzerin und hoffe, dieses Interesse dort mit einbringen zu können.“

Bisher ist noch nicht klar, in welche Region und welche Familie Rebecca kommen wird, Lust auf ihre Rolle als jugendliche Botschafterin Deutschlands und des Kreises Pinneberg hat sie aber auf jeden Fall. Von Rossmann wurde sie für diese „Aufgabe“ mit zwei Exemplaren des „Buchs des Kreises Pinneberg“ ausgestattet: „Einmal die große und umfangreiche Version und einmal die kleine Variante – falls sich im Sommer beim Packen zeigt, dass der Platz knapp wird“, erklärt der Abgeordnete. Unterbringen muss Rebecca nämlich noch ein weiteres Buch. Rossmann: „Joachim Meyerhoff zeichnet in seinem Roman ‚Alle Toten fliegen hoch‘ das Erwachsenwerden eines Jugendlichen rund um eine Austauschreise in die USA. Da passt natürlich und glücklicherweise nicht alles als Parallele, aber das Buch ist bestimmt eine interessante Lektüre zur bevorstehenden Reise.“

Rund 19000 junge Menschen aus Deutschland haben die Erfahrung des Auslandjahres mit einem Vollstipendium durch das PPP bereits gemacht. „Das Programm besteht seit 1983 und ist ein großer Erfolg“, berichtet Rossmann, der als Abgeordneter bereits zehn Schülerinnen und Schüler, eine Auszubildende und einen jungen Berufstätigen bei ihrem Austauschjahr in den Staaten betreuen konnte.

Sein neues Patenkind versprach Rossmann, regelmäßigen Kontakt zu halten und aus den Vereinigten Staaten über die dortige Aufnahme und ihre Eindrücke zu berichten. „Auf dem Programm steht ja auch ein Besuch in Washington und die Kontaktaufnahme zum US-Kongress. Das wird sicher interessant“, sagt Rebecca. Ganz oben steht aber natürlich die Frage, wohin es die junge Pinnebergerin „verschlagen“ wird. „Welcher Bundesstaat? Welche Schule? Was für eine Familie? Ich bin sehr gespannt.“ Rebecca wird berichten.

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