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Eine Zwischenbilanz : Realismus in Norddeutschland

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Eine ungeheuer spannende Bandbreite von künstlerisch hochrangigen Exponaten, die Landschaften, Stillleben, Figurenkompositionen, Portraits und Akte zeigen sind durch ihre malerische Qualität eine Augenweide. Den Besuchern der Sommer-Ausstellung auf Schloss Gottorf werden Bilder von herausragenden Künstlerinnen und Künstlern präsentiert, die durch gekonnte „Lichtführung“ Dinge verwandeln und mit Elementen der Abstraktion und Modernität großartige Malerei zeigen.

shz.de von
erstellt am 23.Mai.2013 | 19:04 Uhr

Die Stiftung der Schleswig-Holsteinischen Landesmuseen Schloss Gottorf eröffnet die sehenswerte, in dieser Zusammenstellung noch nie gezeigte Schau am Sonnabend, 25. Mai, um 17 Uhr in der Reithalle. Die ausgestellten Werke sind sowohl Pleinair und im Atelier entstanden.

Schon im 19. Jahrhundert hatte der Realismus in Norddeutschland seine malerischen Reize. Daher passt es ausgezeichnet, das 18 Kunstschaffende der Gegenwart, darunter Friedel Anderson, Hinnerk Bodendiek, die Brüder Johannes und Tobias Duwe, Frauke Gloyer, Christopher Lehmpfuhl, André Krigar, Lars Möller, Nikolaus Störtenbecker und der Kunstprofessor Erhard Göttlicher, u. a. jetzt im geschichtlichen Kontext.

Der in Uetersen lebende Göttlicher wurde 1946 geboren, studierte in Wiesbaden, Kopenhagen und Bielefeld und bei Kurt Kranz und Alfred Hrdlicka an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg. Etwa 37 Jahre lehrte Göttlicher an der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Hamburg im Department Design: figürliches Zeichen, Akt, Malerei und Illustration.

Seit über 20 Jahren treffen sich die meisten ausstellenden Künstler – sie wurden schon die „mobile Künstlerkolonie auf Zeit“ von Helmut Sydow genannt – regelmäßig in verschiedener Zusammensetzung. Dann malen sie gemeinsam, meistens im Freien.

Öffnungszeiten bis 20. Oktober: Mo.-Fr. 10 - 17 Uhr, Sa. und So. 10-18 Uhr. Es ist ein Katalog zur Ausstellung erschienen. Infos: www.schloss-gottorf.de

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